Energie Cottbus steht kurz vor der Rückkehr in die zweite Fußball-Bundesliga. Vor dem 38. und letzten Spieltag der dritten Liga reisen die Lausitzer als Tabellenzweiter zum SSV Jahn Regensburg. Mit 69 Punkten haben sie zwei Zähler Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen. Aufgrund der besten Tordifferenz könnte der Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz im Jahnstadion am Samstag (14.00 Uhr/Magentasport) sogar ein Unentschieden reichen.
Personelle Rückkehr und Unterstützung
Der Trainer kann in der Oberpfalz wieder auf Spielmacher Tolcay Cigerci und Kapitän Axel Borgmann setzen. Beide fehlten beim hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen Wehen-Wiesbaden aufgrund einer Gelbsperre. Verzichten muss Wollitz weiterhin auf die länger verletzten Timmy Thiele und Leon Guwara.
Die Mannschaft wird von 6.000 Anhängern unterstützt, die nach Bayern reisen. Die Gastgeber stellten 4.000 Eintrittskarten zur Verfügung, obwohl sie nur 1.500 hätten anbieten müssen. In Cottbus grassiert das Aufstiegsfieber: Per Public Viewing können die Daheimgebliebenen das Spiel an diversen Orten verfolgen.
Historische Chance für Cottbus
Ein Sieg würde die Rückkehr in die zweite Liga nach zwölf Jahren Abwesenheit bedeuten. Die Lausitzer haben sich durch eine starke Saison in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht. Nun liegt es an ihnen, den letzten Schritt zu gehen und die Aufstiegsparty in Bayern zu starten.



