Stichwahl in Schwerin, Wismar und Ueckermünde: Neues Stadtoberhaupt gesucht
Stichwahl in drei MV-Städten: Wer wird Bürgermeister?

Stichwahl in drei Städten Mecklenburg-Vorpommerns

Nachdem vor zwei Wochen lediglich in Anklam ein Bürgermeister gewählt wurde, stehen nun in Schwerin, Wismar und Ueckermünde die Stichwahlen an. In allen drei Städten treten die Amtsinhaber nicht erneut an, sodass die Bürger definitiv ein neues Stadtoberhaupt wählen.

Schwerin: Ehlers gegen Pfeifer

In der Landeshauptstadt Schwerin duellieren sich CDU-Kandidat Sebastian Ehlers und Mandy Pfeifer, die von SPD und Linken unterstützt wird. Beide setzten sich am 12. April gegen fünf weitere Bewerber durch, verfehlten jedoch die absolute Mehrheit. Ehlers erhielt 34,2 Prozent der Stimmen, Pfeifer 27,9 Prozent. Die heutige Wahl entscheidet über die Führung der Stadt bis 2033. Das Amt wurde nach dem Rücktritt von Oberbürgermeister Rico Badenschier im vergangenen Jahr vorzeitig neu besetzt.

Wismar: Junge gegen Medrow

In der Hansestadt Wismar mit rund 44.000 Einwohnern steht die Nachfolge des langjährigen Bürgermeisters Thomas Beyer (SPD) an, dessen zweite achtjährige Amtszeit endet. Er tritt nicht erneut an. Der SPD-Bewerber Frank Junge siegte im ersten Wahlgang mit 42,1 Prozent, verfehlte aber die absolute Mehrheit. In der Stichwahl trifft er auf Manuela Medrow (AfD), die 20,5 Prozent erreichte.

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Ueckermünde: Berndt gegen Spiegelberg

Auch in Ueckermünde entscheiden die Bürger über ein neues Stadtoberhaupt. Nach einem ungemütlichen Wahlkampf mit mehreren Vorfällen und Anschlägen auf Bewerber setzten sich Karsten Berndt (parteilos, 33,8 Prozent) und Tino Spiegelberg (parteilos, 20,9 Prozent) durch. Die anderen fünf Kandidaten – alles Männer – schieden aus.

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