Sturmböen fegen durch Nordbrandenburg: DWD warnt vor Windgeschwindigkeiten bis 80 km/h
Sturmböen in Nordbrandenburg: DWD warnt vor 80 km/h

Sturmböen fegen durch Nordbrandenburg: DWD warnt vor Windgeschwindigkeiten bis 80 km/h

Am Ostermontag ziehen kräftige Sturmböen durch den Norden Brandenburgs und bringen erhebliche Gefahren mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für mehrere Landkreise eine offizielle Warnung vor starken Winden herausgegeben, die bis in die Abendstunden anhalten werden.

Konkrete Warnungen für sechs Landkreise

Besonders betroffen sind die nordbrandenburgischen Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland. In diesen Regionen treten ab dem Vormittag bis zum Abend Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 65 bis 80 Kilometern pro Stunde auf. Der DWD warnt ausdrücklich vor der Gefahr durch herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände, die zu erheblichen Sachschäden und Verletzungen führen können.

Berlin und Südbrandenburg ebenfalls betroffen

Auch die Bundeshauptstadt Berlin und die übrigen Teile Brandenburgs bleiben von den starken Winden nicht verschont. Hier rechnet der Wetterdienst tagsüber mit Windböen von 50 bis 60 Kilometern pro Stunde. Zwar sind diese etwas schwächer als im Norden, dennoch besteht Gefahr durch umherfliegende leichte Gegenstände wie Gartenmöbel, Abdeckplanen oder Werbematerial.

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Hintergrund: Tragischer Unfall in Schleswig-Holstein

Die aktuelle Warnung gewinnt besondere Brisanz durch einen tragischen Vorfall in Schleswig-Holstein. Am Ostersonntag starben drei Menschen bei der Ostereiersuche, als ein Baum nahe Flensburg bei starken Böen auf eine Gruppe fiel. Dieser Vorfall unterstreicht die Ernsthaftigkeit der aktuellen Wetterlage und die Notwendigkeit, Warnungen des Deutschen Wetterdienstes ernst zu nehmen.

Die Behörden raten der Bevölkerung, während der Sturmböen Aufenthalte im Freien zu vermeiden, lose Gegenstände zu sichern und besondere Vorsicht im Straßenverkehr walten zu lassen. Besonders gefährdet sind Waldgebiete, wo die Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste besonders hoch ist.

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