Tag der Entscheidung: Buckelwal vor Poel soll mit neuem Konzept gerettet werden
Tag der Entscheidung für Wal vor Poel

Wismar – Heute könnte sich entscheiden, ob die Rettung des vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwals gelingt. Für Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) ist dieser Tag der „Tag der Entscheidung“. Derzeit stehe man noch vor der Entscheidung, ob das veränderte Rettungskonzept zugelassen werde, das Gurte vorsieht, um den Wal in einen Lastkahn zu ziehen, sagte Backhaus am Hafen von Poel.

Neues Konzept zur Walrettung

„Wenn es hilft, diesem Tier aus dieser Situation zu helfen und das gering invasiv ist, dann prüfen wir das“, so der Minister. Am Morgen fand eine Lagebesprechung am Ort des Geschehens statt. „Wir brauchen heute Ruhe, wir brauchen heute Glück (...) für mich wäre es mit eines meiner schönsten Erlebnisse in meinem Leben.“

Lastkahn aus der Elbe

Der absenkbare Lastkahn, der den Wal aufnehmen soll, war eigens aus der Elbe kommend durch den Nord-Ostsee-Kanal geholt worden. Nach früheren Angaben der privaten Initiative, die versucht, den Buckelwal von seiner aktuellen Lage bei Poel wegzubewegen, soll ein Schiff die Barge samt Wal in Richtung Skagen zum Eingang der Nordsee bringen. Dafür waren demnach etwa dreieinhalb Tage eingeplant.

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Die Rettungsaktion steht unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Zahlreiche Schaulustige und Medienvertreter haben sich an der Küste versammelt, um den Fortgang der Bergung zu verfolgen. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, den Wal und die Einsatzkräfte nicht zu stören.

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