ADAC-Pannenhilfe in Mecklenburg-Vorpommern: Leichter Anstieg der Einsätze
Die Zahl der Einsätze der ADAC-Pannenhilfe ist im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern leicht gestiegen. Der Automobilclub verzeichnete insgesamt 69.276 Einsätze, was einem Zuwachs von etwa 640 Fällen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung spiegelt den bundesweiten Trend wider, wo der ADAC 2025 rund 60.000 Einsätze mehr registrierte als 2024.
Bundesweite Zahlen und arbeitsintensivster Tag
Insgesamt rückte der ADAC deutschlandweit in knapp 3,7 Millionen Fällen aus. Durchschnittlich geht dabei alle neun Sekunden ein Pannennotruf ein. Der arbeitsintensivste Tag des Jahres war der 29. Dezember mit 18.588 Einsätzen bundesweit. Diese hohe Zahl unterstreicht die kontinuierliche Nachfrage nach den Dienstleistungen des Automobilclubs.
Deutlicher Zuwachs bei Fahrrad-Pannenhilfe
Besonders auffällig ist der Anstieg bei der Fahrrad-Pannenhilfe des ADAC. In Mecklenburg-Vorpommern gab es 518 Einsätze für Zweiräder, was einem Zuwachs von fast 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Fahrrad-Pannenhilfe existiert seit Mitte 2022 und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Häufigste Ursachen für Fahrradpannen
Die häufigsten Gründe für einen Notruf bei Fahrrädern waren:
- Defekte Reifen - die mit Abstand häufigste Ursache
- Probleme mit der Kette
- Schwierigkeiten mit der Elektrik, insbesondere bei E-Bikes
Pannenursachen bei Autos
Bei liegengebliebenen Autos blieb die Starterbatterie die häufigste Pannenursache - sowohl bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor als auch bei Elektroautos. Fast jeder zweite Einsatz geht auf Batterieprobleme zurück. Weitere häufige Gründe sind:
- Probleme mit Motor, Motormanagement oder Hochvoltsystem
- Defekte an Generator, Anlasser, Bordnetz oder Beleuchtung
Die steigenden Zahlen bei der Fahrrad-Pannenhilfe unterstreichen den wachsenden Stellenwert des Radverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern und die Notwendigkeit zuverlässiger Serviceangebote für alle Verkehrsteilnehmer.



