Wanderausstellung in Stavenhagen zeigt jüdisch-christliche Verbindungen
Ausstellung zeigt jüdisch-christliche Verbindungen in Stavenhagen

Wanderausstellung in Stavenhagen beleuchtet jüdisch-christliche Gemeinsamkeiten

In der Malchiner Straße in Stavenhagen informiert eine historische Stele über die bewegte Vergangenheit der „Alten Synagoge“. Am 10. März 2026 wird in diesem bedeutenden Gebäude eine besondere Wanderausstellung mit dem Titel „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ eröffnet. Die Präsentation stellt die vielfältigen und tiefgreifenden Bezüge zwischen beiden Weltreligionen in den Mittelpunkt und wird in Mecklenburg-Vorpommern von der Ehrenamtsstiftung des Landes gefördert.

Kooperationsvertrag mit Schulcampus wird unterzeichnet

Im Rahmen der feierlichen Eröffnungsveranstaltung soll ein wichtiger Kooperationsvertrag mit dem örtlichen Schulcampus besiegelt werden. Als Kooperationspartner der Ausstellung fungiert die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Zusammenarbeit unterstreicht den bildungspolitischen und gesellschaftlichen Anspruch der Schau.

Eröffnung mit prominenten Gästen und besonderen Öffnungszeiten

Die offizielle Eröffnung findet am Dienstag, dem 10. März 2026, um 17 Uhr statt. Zu den hochrangigen Gästen zählen:

  • Nikolai Voss, der Beauftragte der Landesregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus
  • Maria Schümann und Holger Marquardt vom Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Während der Veranstaltung wird eine neue Kooperationsvereinbarung zwischen der Reuterstädter Gesamtschule und dem Verein „Alte Synagoge“ unterzeichnet. Die Ausstellung ist an folgenden Terminen für die Öffentlichkeit zugänglich:
  1. 13. März 2026: 17 bis 19 Uhr
  2. 17. März 2026: 17 bis 19 Uhr
Ein besonderer Höhepunkt ist der „Tag der Demokratiegeschichte“ am 18. März 2026, der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgerufen wurde. An diesem Tag öffnet die Synagoge ihre Türen von 13 bis 17 Uhr.

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Ziel: Historische Verbindungen sichtbar machen und gegen Antisemitismus wirken

Das primäre Ziel der Wanderausstellung ist es, die historischen und inhaltlichen Verbindungen des Christentums zum Judentum anschaulich und verständlich darzustellen. Gleichzeitig leistet die Präsentation einen wertvollen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus und fördert den interreligiösen Dialog in der Region. Die Ausstellung nutzt die besondere Atmosphäre der Alten Synagoge, um Besuchern ein authentisches und nachdenkliches Erlebnis zu ermöglichen.

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