Vollsperrung auf B197 nach Überschwemmung in Mecklenburg-Vorpommern hält weiter an
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin mit den Folgen von Überschwemmungen. Die Bundesstraße 197 bei Friedland bleibt aufgrund von Hochwasser vollständig gesperrt. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sind vor Ort im Einsatz, um das Wasser abzupumpen.
Gefrorene Böden verschärfen die Situation
Kreiswehrführer Stephan Drews erklärte die Ursache der Überschwemmung: „Wegen der gefrorenen Böden kann das Wasser nicht versickern und läuft vom angrenzenden Acker direkt über die B197 in den Fluss Datze.“ Der Fluss führe derzeit einen sehr hohen Wasserstand, was die Lage zusätzlich erschwere. Die Polizei rechnet damit, dass die Vollsperrung mindestens bis Montag andauern wird.
Umleitungen und Sicherheitshinweise für Autofahrer
Für betroffene Verkehrsteilnehmer gibt es ausgewiesene Umleitungen. Als Alternativrouten empfiehlt die Polizei die Kreisstraße zwischen Genzkow und Glienke oder die weiträumige Umfahrung über die Landesstraße 28/35 zwischen Friedland und Neubrandenburg. Autofahrer werden dringend gebeten, besonders aufmerksam zu sein und bei Wasser auf der Fahrbahn die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, um Aquaplaning zu vermeiden.
Weitere Straßensperrungen im Landkreis
Nicht nur die B197 ist betroffen. Durch Tauwetter, gefrorene Böden und starke Regenschauer sind im gesamten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mehrere Straßen beeinträchtigt. Neben der B197 waren am Sonntagnachmittag auch die B104 in Remplin und die Landesstraße 241 in Priborn voll gesperrt. Viele andere Bundes- und Landesstraßen sind derzeit nur einspurig befahrbar.
Feuerwehr mit zahlreichen Einsätzen
Die Feuerwehr verzeichnete zwischen Samstagfrüh und Sonntagnachmittag insgesamt etwa 160 Einsätze wegen Überschwemmungen. In rund 40 Fällen handelte es sich um vollgelaufene Keller. In den Gemeinden Datzetal und Schönhausen legten die Einsatzkräfte am Wochenende Sandsäcke vor Häusern aus, um das Wasser umzuleiten und weitere Schäden zu verhindern. Die Situation bleibt angespannt, und die Behörden behalten die Entwicklung weiterhin im Blick.



