Betrunkener Fahrer rammt haltendes Auto bei Güstrow – Frau schwer verletzt
Betrunkener rammt Auto bei Güstrow – Frau schwer verletzt

Schwerer Unfall bei Güstrow durch betrunkenen Fahrer

Ein tragischer Verkehrsunfall hat sich am Mittwochabend auf der Landesstraße 14 bei Güstrow im Landkreis Rostock ereignet. Eine 42-jährige Autofahrerin, die einem gestürzten Radfahrer helfen wollte, wurde von einem betrunkenen Fahrer schwer verletzt. Die Polizei meldet, dass mehrere Personen, darunter drei Kleinkinder, bei dem Zusammenstoß verletzt wurden.

Hilfsbereitschaft endet im Krankenhaus

Die 42-Jährige war auf der L14 in Richtung Lüssow unterwegs, als sie einen Fahrradfahrer im rechten Straßengrab entdeckte. Um dem Mann zu assistieren, hielt sie ihr Fahrzeug an und schaltete den Warnblinker ein. In diesem Moment näherte sich von hinten ein 32-jähriger Autofahrer, der das stehende Auto übersah und mit voller Wucht dagegen fuhr.

Durch den heftigen Aufprall erlitt die hilfsbereite Autofahrerin schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert und flog die Frau umgehend in eine Rostocker Klinik. Ihr neunjähriger Sohn, der sich ebenfalls im Wagen befand, wurde leicht verletzt.

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Alkohol und fehlende Fahrerlaubnis

Bei dem Unfallverursacher ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,86 Promille. Zudem verfügte der 32-Jährige über keine erforderliche Fahrerlaubnis. Ob er unter dem Einfluss weiterer berauschender Mittel stand, ist laut Polizei noch unklar. In seinem Fahrzeug saßen eine 34-jährige Beifahrerin und drei Kleinkinder im Alter von fünf Monaten bis sechs Jahren, die alle leicht verletzt wurden.

Der ursprünglich gestürzte Radfahrer, dem die 42-Jährige helfen wollte, erlitt durch seinen Sturz ebenfalls leichte Verletzungen. Alle leicht Verletzten wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Folgen und Schäden

Die Unfallstelle auf der L14 musste vorübergehend vollständig gesperrt werden. Nach etwa dreieinhalb Stunden konnte der Verkehr wieder fließen. Der materielle Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wird vorläufig auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Die Polizei ermittelt weiter zu den genauen Umständen des Unfalls. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die gravierenden Gefahren von Alkohol am Steuer und dem Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis.

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