Neue Führung für das Frauenfußball-Großereignis
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine wichtige Personalentscheidung für die kommende Frauen-Europameisterschaft getroffen. Die langjährige Verbandsführungskraft Jürgen Eißmann wurde zum Geschäftsführer der EURO GmbH berufen und übernimmt damit die operative Verantwortung für die Planung und Durchführung der Frauen-EM 2029 in Deutschland.
Erfahrung aus zahlreichen Großprojekten
Der 43-jährige Eißmann bringt umfangreiche Erfahrung aus vergangenen Fußball-Großveranstaltungen mit. Seit 2008 arbeitet er für den DFB und war von 2017 bis 2024 maßgeblich in die Bewerbung und Durchführung der Männer-EM 2024 involviert. „Für mich schließt sich ein Kreis, denn ich bin vor 18 Jahren im Rahmen der Vorbereitungen auf die Frauen-WM 2011 in Deutschland beim DFB angestellt worden“, erklärte Eißmann zu seiner Ernennung.
Ambitionierte Ziele für das Turnier
In seiner neuen Position wird Eißmann eng mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zusammenarbeiten, um ein erfolgreiches Turnier zu organisieren. DFB-Vizepräsidentin Heike Ullrich betonte: „Jürgen Eißmann ist ein ausgewiesener Experte für die Durchführung von Fußball-Großveranstaltungen. Unser Ziel ist, eine Million Fans in den Stadien zu begrüßen und ein ebenso wunderbares Fußballfest zu feiern wie vor zwei Jahren mit den Männern.“
Eißmann selbst zeigte sich motiviert für die Herausforderung: „Ich werde in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der UEFA sowie meinem Team meine ganze Kraft und Erfahrung einbringen, dass wir in drei Jahren ein großartiges Frauenfußball-Fest in unserem Land erleben werden.“ Der erfahrene Turnierorganisator war bereits an der ursprünglichen Bewerbung für die EM-Ausrichtung beteiligt und kennt somit die spezifischen Anforderungen des Projekts.
Strukturelle Vorbereitungen laufen an
Mit der Ernennung Eißmanns beginnt die konkrete Vorbereitungsphase für das Turnier in drei Jahren. Die EURO GmbH als Veranstaltungsgesellschaft wird unter seiner Leitung die umfangreichen logistischen, organisatorischen und kommunikativen Aufgaben koordinieren. Der DFB setzt damit auf Kontinuität und bewährte Expertise, um das ambitionierte Ziel von einer Million Stadionbesuchern zu erreichen und den Frauenfußball in Deutschland nachhaltig zu stärken.



