Befreiter Buckelwal in Lübecker Bucht: Rettung noch nicht gesichert
Buckelwal in Lübecker Bucht befreit - Rettung ungewiss

Befreiter Buckelwal schwimmt in Lübecker Bucht - Rettung noch nicht gesichert

Nach mehreren intensiven Rettungsversuchen hat sich der vor Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal in der Nacht befreien können. Das etwa 12 bis 15 Meter lange Tier schwimmt nun in der Lübecker Bucht, doch Experten betonen: Die eigentliche Rettung steht noch aus.

Tagelange Rettungsbemühungen zeigen Erfolg

Der Buckelwal war am Montagmorgen auf einer Sandbank in der Nähe von Timmendorfer Strand entdeckt worden. Stephanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) bestätigte, dass das Tier weiter draußen in der Bucht gesichtet wurde. In der Nacht zum Freitag gelang es dem Meeressäuger schließlich, sich mit Hilfe einer eigens gegrabenen Rinne von der Sandbank zu befreien.

Experten warnen: Noch lange nicht in Sicherheit

Robert Marc Lehmann, ein erfahrener Biologe, erklärte: „Nun kommt es darauf an, dass der Wal im offenen Wasser bleibt und möglichst in die Nordsee schwimmt.“ Seine Befreiung von der Sandbank sei bisher nicht seine Rettung, sondern nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Erst im Atlantik wäre der Buckelwal wirklich zu Hause und in Sicherheit.

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Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein

Bereits am Donnerstag hatte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) die Hilfe des Landes zugesagt. Sollte der Meeressäuger frei kommen – was inzwischen der Fall ist – wolle Kiel etwa zwei Boote zur Verfügung stellen, um das Tier durch die Ostsee zu geleiten. Damit soll verhindert werden, dass der Buckelwal erneut strandet und die mühsame Rettungsaktion von vorne beginnen muss.

Die nächsten Schritte der Rettungsaktion

  • Überwachung des Wals in der Lübecker Bucht durch Experten
  • Bereitstellung von Booten zur Begleitung durch die Ostsee
  • Hoffnung auf sichere Passage in die Nordsee und weiter in den Atlantik
  • Kontinuierliche Beobachtung, um ein erneutes Stranden zu verhindern

Die Rettung des Buckelwals bleibt eine Herausforderung, doch die ersten Erfolge geben Anlass zur Hoffnung. Die Augen der Experten und Tierfreunde sind nun auf die weitere Reise des Meeressäugers gerichtet.

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