Buckelwal vor Poel: Rettungsaktion soll verharrendes Tier zurück in die Ostsee führen
Vor der Insel Poel bei Wismar in Mecklenburg-Vorpommern verharrt seit Stunden ein Buckelwal an einer Stelle. Das Tier soll nun durch eine gezielte Rettungsaktion dazu gebracht werden, sich wieder zu bewegen und den Weg in die Ostsee zu finden.
Wal liegt nicht vollständig auf
Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) liegt der Buckelwal nicht vollständig auf. „Das Tier ist nicht gestrandet, sondern verharrt in einer Bucht“, erklärte der Minister. Die Situation wird kontinuierlich überwacht, um das Wohl des Wals sicherzustellen.
Private Rettungsaktion geplant
Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die den privaten Rettungsversuch mitfinanziert, bestätigte die Pläne zur Mobilisierung des Wals. „Wir werden eine sehr ruhige Aktion durchführen, die hoffentlich zum Erfolg führt“, sagte sie. Der Wal müsse durch ein Nadelöhr navigieren, um in die Ostsee zu gelangen.
Bewegung am Morgen, dann erneutes Verharren
Bei steigendem Wasserstand hatte sich der Wal, der seit etwa drei Wochen an einer Stelle liegt, am Morgen kurzzeitig bewegt. Inzwischen verharrt er jedoch wieder am Ausgang einer kleineren Bucht zur Wismarbucht.
- Der Wal muss durch die Wismarbucht schwimmen, um in die Ostsee zu gelangen.
- Experten beobachten das Verhalten des Tiers genau, um die Rettungsaktion optimal zu planen.
- Die Aktion soll behutsam durchgeführt werden, um den Wal nicht zu stressen.
Hintergrund und Herausforderungen
Buckelwale sind in der Ostsee seltene Gäste. Die Rettungsaktion stellt eine besondere Herausforderung dar, da das Tier durch enge Gewässer navigieren muss.
- Die Wismarbucht dient als kritischer Durchgang zur Ostsee.
- Die Rettungskräfte setzen auf sanfte Methoden, um den Wal zu mobilisieren.
- Die Aktion wird von Fachleuten begleitet, um das Tier nicht zu gefährden.



