Frühlingsbote kehrt zurück: Erster Storch 2026 in Mestlin eingetroffen
Der erste Storch des aktuellen Jahres hat sein Nest in Mestlin bezogen und damit den Frühling eingeläutet. Am Freitag flog der majestätische Vogel an der Goldberger Straße ein und begann umgehend, seinen Sommersitz zu inspizieren. Die Mestliner erwarten nun gespannt die weiteren Großvögel, denn es sind noch Nester frei, die auf Bewohner warten.
Früherer Einflug erfreut die Einheimischen
Diesmal kam der Storch rund zehn Tage früher als in den Vorjahren, was bei den Einheimischen große Freude auslöste. Die Gemeinde verfolgt seit Jahrzehnten die Storchenpopulation mit großer Aufmerksamkeit. Viele Geschichten sind in der Chronik notiert, darunter Rettungen verletzter Störche, Reinigungen von Nestern und Umsetzungen an bessere Standorte nach Hinweisen des Storchenbeauftragten.
Vom Storchendorf zur reduzierten Population
Früher war Mestlin ein echtes Storchendorf mit zwölf zum Teil belegten Nestern. Heute sind es nur noch fünf Nester im Dorf, von denen meist nur zwei regelmäßig besetzt werden. Dieser Rückgang spiegelt einen allgemeinen Trend wider, der auch andere Orte betrifft. Seit 1994 wird das Storchenvorkommen in der Gemeinde akribisch dokumentiert.
Engagement für den Vogelschutz
Die Mestliner zeigen ein bemerkenswertes Engagement für „ihre“ Störche. Vor zwei Jahren schufen der Storchenbeauftragte des Altkreises Parchim, Dr. Lothar Daubner, zusammen mit Steven Rohde, Tobias Verhülsdonk und Gemeindearbeiter Ronny Sagurna eine neue Nestunterlage. Diese Maßnahme unterstreicht die kontinuierlichen Bemühungen, den Lebensraum der Vögel zu erhalten und zu verbessern.
Die Ankunft des ersten Storches markiert nicht nur den Beginn der Brutsaison, sondern auch die Hoffnung auf eine stabile Population. Die Gemeinde bleibt wachsam und unterstützend, um den Fortbestand dieser charismatischen Vögel in der Region zu sichern.



