Seltene Führung am historischen KZ-Gedenkort Waldbau in Neubrandenburg
In Neubrandenburg findet am 15. März um 13 Uhr eine öffentliche Führung am KZ-Gedenkort Waldbau statt. Diese Gelegenheit ist besonders wertvoll, da der Gedenkort normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist und ausschließlich im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Der Treffpunkt ist an den markanten Kamm-Silhouetten, wie die Stadt Neubrandenburg in ihrer offiziellen Ankündigung mitteilt.
Einblicke in die dunkle Vergangenheit und heutiges Gedenken
Die Führung zielt darauf ab, den Teilnehmern tiefe Einblicke in die nationalsozialistische Vergangenheit des Ortes zu vermitteln. Der KZ-Gedenkort Waldbau erinnert an das ehemalige Außenlager und macht historische Zusammenhänge vor Ort nachvollziehbar. Dabei wird nicht nur die Geschichte des Lagers beleuchtet, sondern auch die heutige Form des Gedenkens präsentiert, wie die Stadtsprecherin Anja Seugling betont.
Wichtige Hinweise zur Teilnahme
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und erfordert keine vorherige Anmeldung. Allerdings gibt es einige Einschränkungen zu beachten:
- Der Zugang zum Gedenkort ist nicht barrierefrei.
- Bei Waldbrandgefahr, Sturm oder extremen Wetterbedingungen kann die Führung aus Sicherheitsgründen entfallen.
- Solche öffentlichen Termine sind sehr selten, was diese Gelegenheit besonders macht.
Die Stadt Neubrandenburg lädt alle Interessierten ein, an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen, um die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten und die historische Bedeutung des Ortes zu verstehen.



