Fotograf dokumentiert aus der Luft: Eispanzer um Hiddensee und die Spur des Eisbrechers
In den vergangenen Wochen bot die Ostsee rund um die Insel Hiddensee ein außergewöhnliches Naturschauspiel: Ein massiver Eispanzer schloss die Insel fast vollständig ein und schnitt sie vom Festland ab. Fotograf Klaus Haase nutzte diese seltene Gelegenheit und hielt das faszinierende Winterbild aus der Luft fest.
Spektakuläre Luftaufnahmen einer gefrorenen Landschaft
Mit einer Cessna der Gesellschaft Ostseeflug flog Klaus Haase über Hiddensee und schuf beeindruckende Luftaufnahmen, die die Ostsee als gefrorene Winterlandschaft zeigen. Die Bilder dokumentieren nicht nur die ästhetische Schönheit der vereisten Gewässer, sondern auch die praktischen Herausforderungen, die das extreme Wetter mit sich brachte.
Auf den Aufnahmen ist deutlich die Spur des Eisbrechers „Swanti“ zu erkennen, der in dieser Zeit eine entscheidende Rolle spielte. Da Hiddensee knapp zwei Wochen lang fast vollständig vom Festland abgeschnitten war, übernahm der Eisbrecher die Grundversorgung der Inselbewohner.
Herausforderungen für den Fährverkehr
Die eigentliche Fähre „Vitte“ musste nach einem Eisschaden repariert werden und konnte erst am 7. Februar ihren Linienverkehr wieder aufnehmen. Doch schon zwei Tage später fiel der Fährbetrieb zwischen Schaprode und Hiddensee erneut aus – diesmal aufgrund von Niedrigwasser.
Für Besucher, die nach Hiddensee reisen möchten, ist es daher unerlässlich, sich vorab über die aktuelle Verkehrslage zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Die Luftaufnahmen von Klaus Haase zeigen eindrucksvoll, wie die Natur den Verkehr auf der Ostsee zeitweise komplett dominieren kann.
Die fotografische Dokumentation dieser Eisperiode bietet nicht nur künstlerischen Wert, sondern auch einen wichtigen visuellen Beleg für die extremen Wetterbedingungen, mit denen die Region zu kämpfen hatte. Die Spur des Eisbrechers im Eis symbolisiert dabei den menschlichen Einsatz gegen die Naturgewalten.



