Früh-ICE-Verbindung von Rostock nach Hamburg wird fortgesetzt
Pendlerinnen und Pendler in Mecklenburg-Vorpommern können erleichtert aufatmen: Die morgendliche ICE-Verbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg wird entgegen früheren Plänen nicht gestrichen. Dies ist das Ergebnis einer Einigung zwischen der Landesregierung und der Deutschen Bahn, wie die Regierung in Schwerin mitteilte.
Einigung nach monatelangen Verhandlungen
Die besonders bei Berufspendlern beliebte Frühverbindung war ursprünglich im Zuge der umfassenden Generalsanierung der Bahnstrecken gestrichen worden. Verkehrsminister Wolfgang Blank (parteilos) hatte diese Entscheidung kritisiert und die zentrale Bedeutung der Verbindung für die regionale Mobilität betont. Blank war seit Monaten im intensiven Austausch mit der Bahn, um eine Lösung zu finden.
Nach Abschluss der Generalsanierung wird es wieder eine entsprechende Frühverbindung geben. Auch die bestehende Spätverbindung von Hamburg nach Rostock bleibt erhalten. Die Verbindungen sollen dem Bericht zufolge ab dem ersten Tag nach Ende der Streckensperrung zwischen Hamburg und Berlin wieder aufgenommen werden.
Weitere Verbesserungen im Bahnverkehr geplant
Aktuell wird geprüft, ob die Früh- und Spätverbindungen des Fernverkehrs künftig auch mit dem Deutschlandticket, Seniorenticket oder Einzel- und Zeitkarten genutzt werden dürfen. Dies würde die Nutzung für viele Fahrgäste deutlich vereinfachen und attraktiver machen.
Zudem soll die Anbindung von Ludwigslust im Landkreis Ludwigslust-Parchim ab dem 14. Juni verbessert werden. Vorgesehen ist, dass IC-Züge zwischen Rostock und Leipzig pro Richtung zweimal täglich dort halten werden. Diese Maßnahme stärkt die regionale Vernetzung und verbessert die Mobilitätsoptionen für die Bevölkerung in dieser Region.
Zeitplan der Sanierung noch unklar
Wann die umfassende Generalsanierung der Bahnstrecken genau abgeschlossen sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Deutsche Bahn und die Landesregierung arbeiten jedoch daran, die Arbeiten zügig voranzutreiben, um die wichtigen Verbindungen so schnell wie möglich wieder vollständig verfügbar zu machen.
Diese Entscheidung markiert einen wichtigen Erfolg für die Verkehrspolitik in Mecklenburg-Vorpommern und unterstreicht die Bedeutung einer gut funktionierenden Bahninfrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität in der Region.



