Gestrandeter Buckelwal vor Wismar: Begleitung und Überwachung laufen weiter
Seit mehr als einer Woche befindet sich ein verletzter Buckelwal in der Wismarbucht in einer kritischen Situation. Das rund zwölf Meter lange Tier liegt seit dem 31. März vor der Insel Poel gestrandet und zeigt weiterhin Lebenszeichen. Nach Angaben eines dpa-Reporters vor Ort gibt der Meeressäuger regelmäßig Geräusche von sich und stößt Luft aus.
Dauerhafte Überwachung durch Einsatzkräfte
Die Begleitung des geschwächten Wals wird unvermindert fortgesetzt. Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr überwachen das Tier rund um die Uhr, um seinen Zustand zu beobachten und für dessen Wohlbefinden zu sorgen. Speziell aufgestellte Wassersprenger benetzen den Buckelwal kontinuierlich mit Wasser, um eine Austrocknung zu verhindern und die Hautfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten.
Rettungsversuche wurden eingestellt
Die letzten aktiven Rettungsmaßnahmen fanden am 1. April statt und wurden anschließend eingestellt. Derzeit sind keine neuen Maßnahmen zur Rettung des gestrandeten Buckelwals geplant. Die Entscheidung basiert auf einer Einschätzung der Situation durch die verantwortlichen Behörden und Experten, die eine weitere Intervention als nicht erfolgversprechend oder zu riskant für das Tier erachten.
Die Position des Wals hat sich seit der Strandung nicht verändert. Das Tier verbleibt an der ursprünglichen Stelle in der Bucht, wo es weiterhin von den Einsatzkräften betreut wird. Die genauen Ursachen für die Strandung und die Art der Verletzungen des Buckelwals sind noch nicht vollständig geklärt, werden jedoch von den zuständigen Stellen beobachtet und dokumentiert.



