Giraffenbaby Kato im Schweriner Zoo erblickt das Licht der Welt
Im Schweriner Zoo hat sich ein freudiges Ereignis zugetragen: Ein gesundes Giraffenkalb ist zur Welt gekommen. Der kleine Bulle, der den Namen Kato trägt, erblickte am 23. März das Licht der Welt und bereichert nun die Tierfamilie des Zoos.
Besondere Aufzucht für eine gefährdete Art
Bei dem Nachwuchs handelt es sich um eine Nubische Giraffe, eine Unterart, die als stark gefährdet eingestuft ist. Aufgrund dieser bedrohten Situation ist jedes gesunde Jungtier von großer Bedeutung für den Arterhalt. Die Mutter des Kalbes, Daisy, lässt das Tier jedoch nicht trinken, weshalb der Zoo in Absprache mit dem europäischen Erhaltungszuchtprogramm eine besondere Maßnahme ergriffen hat.
Man entschied sich für die sogenannte Teilhandaufzucht. Das bedeutet konkret:
- Das Tier wird mit der Flasche gefüttert, um eine ausreichende Nährstoffversorgung sicherzustellen.
- Es wird jedoch nicht von der Herde getrennt, um soziale Bindungen und natürliches Verhalten zu fördern.
Diese Methode soll sicherstellen, dass Kato trotz der notwendigen menschlichen Unterstützung in seinem gewohnten Umfeld aufwachsen kann. Der Zoo betont, dass neben der Zufütterung möglichst wenig in den natürlichen Ablauf eingegriffen werden soll.
Zukunftspläne für den kleinen Bullen
Falls Kato die Flaschenfütterung gut annimmt, könnten schon bald erste Ausflüge ins Außengehege folgen. Wann genau Besucherinnen und Besucher den niedlichen Nachwuchs in Aktion erleben können, steht allerdings noch nicht fest. Der Zoo wird die Entwicklung des Kalbes genau beobachten und entsprechende Entscheidungen treffen.
Die Geburt von Kato ist nicht nur ein Highlight für den Schweriner Zoo, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. Durch gezielte Zuchtprogramme und aufmerksame Pflege leisten Zoologische Gärten einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung bedrohter Tierarten.



