Großbrand bei Rehna: Vier Feuerwehren im Einsatz, verletzte Frau gerettet
Großbrand bei Rehna: Vier Feuerwehren im Einsatz

Großbrand bei Rehna: Vier Feuerwehren im Einsatz, verletzte Frau gerettet

Ein verheerender Brand hat am frühen Sonntagmorgen den Ortsteil Brützkow bei Rehna in Nordwestmecklenburg in Aufruhr versetzt. In einem Wohnhaus und einem angrenzenden Stall brach gegen 6 Uhr ein Feuer aus, das dutzende Feuerwehrleute auf den Plan rief.

Massiver Einsatz mit rund 40 Einsatzkräften

Die Alarmierung erfolgte kurz vor 6 Uhr am 19. April 2026. Vor Ort waren etwa 40 Brandschützer aus den Feuerwehren von Rehna, Carlow, Groß Rünz und Schönberg im Einsatz. Unterstützt wurden sie von einem First-Responder-Team aus Gadebusch, das zusätzliche medizinische Hilfe leistete.

Die Einsatzkräfte konnten eine verletzte Frau aus dem brennenden Gebäude retten. Sie wurde umgehend vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo sie medizinisch versorgt wird. Der genaue Gesundheitszustand der Frau ist derzeit noch nicht bekannt.

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Stall brannte bis zu den Grundmauern nieder

Während das Feuer im Wohnhaus unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden konnte, brannte der angrenzende Stall vollständig bis zu den Grundmauern nieder. Die Schadenshöhe ist vorläufig noch unklar und wird in den kommenden Tagen genauer ermittelt.

Das betroffene Wohnhaus ist nach Angaben der Einsatzleitung vorerst nicht bewohnbar. Die Bewohner konnten bei Familienangehörigen unterkommen, wo sie vorübergehend Obdach finden.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Ein speziell geschulter Brandursachenermittler soll zum Einsatz kommen, um die genauen Umstände des Feuers zu klären. Bislang liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor, doch die Untersuchungen laufen auf Hochtouren.

Der Einsatz der Feuerwehren dauerte mehrere Stunden an, bis die Lage vollständig unter Kontrolle war. Die örtlichen Behörden appellieren an die Bevölkerung, in solchen Fällen umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen und keine Eigeninitiativen zu starten.

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