Karnevalsfinale in Dömitz: Ein friedliches Fest der Lebensfreude
Am frühen Sonntagabend ging der große Dömitzer Straßenkarneval zu Ende, der sich als ein beeindruckendes Fest der Lebensfreude der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern präsentierte. Mit mehr als 40 prächtig geschmückten Wagen, über 700 aktiven Teilnehmern und tausenden begeisterten Zuschauern verlief der Umzug ohne Zwischenfälle und mit überschäumender Freude.
Ein Umzug mit drei Runden und ausgelassener Stimmung
Kurz nach 13 Uhr starteten die ersten Festwagen vor dem Stadtzentrum. Bereits eine halbe Stunde später wurden sie von tausenden Menschen nahe der Kirche umjubelt und gefeiert. Bei kaltem, aber ansonsten gutem Wetter war die Stimmung so hervorragend, dass die teilnehmenden Karnevalsvereine gleich drei Runden um die Innenstadt drehten. Anschließend versammelten sie sich auf dem Parkplatz in der Nähe des Kulturhauses zum großen Abschlussfest, wo stundenlang Trubel und ausgelassene Stimmung herrschten.
Sicherheit und Engagement trotz der Kälte
Für das Fest war die Innenstadt von Dömitz weiträumig abgeriegelt worden. Insgesamt kamen 150 Helfer, vor allem von den Feuerwehren und den Rettungsdiensten, zum Einsatz, um einen der größten Umzüge des Landes unfallfrei abzusichern – ohne dass Einsatzkräfte der Polizei benötigt wurden. Trotz empfindlicher Kälte zeigten alle Teilnehmer großen Eifer und ließen sich von ihrem Willen zum Feiern nicht abbringen. Der Trend zu neuen, aufwändigeren Karnevalskostümen setzte sich auch in diesem Jahr fort.
Prominente Gäste und Preisverleihung
Ehrengast des Tages war Innenminister Christian Pegel, der stundenlang auf der Tribüne aushielt, sichtlich Spaß hatte und am Ende an der Preisverleihung teilnahm. Landrat Stefan Sternberg war als Ehrengast auf einem der Wagen aus Neu Kaliß dabei. Diese prominenten Besuche unterstreichen die Bedeutung des Karnevals als kulturelles Highlight in der Region.
Der Dömitzer Karneval bewies einmal mehr, wie Gemeinschaft und Freude trotz widriger Bedingungen gefeiert werden können, und setzte ein positives Zeichen für das Zusammenleben in Mecklenburg-Vorpommern.



