Liebherr Rostock erzielt Umsatzrekord: Hafenkräne aus Mecklenburg-Vorpommern erobern Weltmarkt
Liebherr Rostock: Umsatzrekord mit Hafenkränen

Liebherr Rostock feiert historischen Umsatzrekord mit Hafenkränen

Die Liebherr Rostock GmbH hat im Geschäftsjahr 2025 einen beeindruckenden Umsatzrekord von 694,8 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und unterstreicht die dynamische Entwicklung des familiengeführten Unternehmens im Rostocker Überseehafen.

Weltmarktführer mit über 50 Prozent Marktanteil

Nach Angaben von Liebherr-Sprecher Dieter Schmidt konnte das Unternehmen im Bereich der Hafenmobilkräne mit einer deutlichen Mehrheit der weltweiten Neuaufträge abschließen. „Dies führte zu einem Marktanteil-Rekord von weit über 50 Prozent“, betont Schmidt. Mit einer Exportquote von mehr als 90 Prozent demonstriert Liebherr Rostock seine starke internationale Ausrichtung und Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Herausforderungen.

Regionale Unterschiede im globalen Geschäft

Während das Unternehmen in Nord-, Mittel- und Südamerika ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnete, entwickelten sich die Geschäfte in der Europäischen Union rückläufig. Besonders positive Ergebnisse erzielte Liebherr in den Regionen Afrika, Naher und Mittlerer Osten sowie Asien und Ozeanien. „Hierzu trugen auch die Absätze von Schiffs- und Offshore-Kränen in China bei“, erläutert Dieter Schmidt.

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22 Millionen Euro Investition in neue Werkhalle

Parallel zum Umsatzrekord expandiert Liebherr sein Werk im Überseehafen Rostock mit einer Investition von 22 Millionen Euro in eine neue Werkhalle. Der erste Spatenstich erfolgte am 4. Februar 2026. „Wir entwickeln Rostock als unser strategisches Zentrum für das maritime Krangeschäft weiter“, erklärt Patricia Rüf, Mitglied des Liebherr-Verwaltungsrats und Enkeltochter des Firmengründers.

Wichtiger Industriestandort für Mecklenburg-Vorpommern

Liebherr Rostock beschäftigt knapp 2000 Mitarbeiter und zählt damit zu den größten Industriearbeitgebern im Nordosten Deutschlands. Auf dem 450.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände entsteht aktuell die fünfte Werkhalle, ein Instandhaltungsgebäude mit Werkstatt-, Lager- und Büroflächen für 170 Arbeitsplätze. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 geplant.

Gernot Tesch, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Rostock Port, bezeichnet Liebherr als „wirtschaftlichen Leuchtturm“ für die Region. Die Hafenkräne aus Rostock stehen mittlerweile weltweit für Qualität und Innovation und sind zu einem bedeutenden Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern geworden.

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