Erfahrene Duo für die Linke: Koplin und Jaschinski starten in Neubrandenburger Wahlkampf
Die Linke hat ihre Direktkandidaten für die anstehende Landtagswahl 2026 in den Neubrandenburger Wahlkreisen offiziell benannt. Mit Torsten Koplin (63) und Toni Jaschinski (44) setzt die Partei auf zwei bekannte und erfahrene Gesichter aus der politischen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Beide Kandidaten verfügen über umfangreiche politische Erfahrung und haben sich bereits in verschiedenen Funktionen für kommunale Belange engagiert.
Torsten Koplin: Landtagsveteran mit Fokus auf Kultur und Gesundheit
Torsten Koplin, seit 1998 Mitglied des Schweriner Landtages und aktuell Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion, benennt klare Schwerpunkte für den kommenden Wahlkampf. Im Mittelpunkt stehen für ihn die Unterstützung kultureller und sozialer Strukturen in Neubrandenburg sowie die Stärkung des Gesundheitsstandorts. Besonders betont er dabei die Bedeutung des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums für die Region.
In seiner parteiinternen Bewerbung verweist Koplin auf konkrete Projekte der laufenden Legislaturperiode, an denen er maßgeblich beteiligt war. Dazu gehören der erfolgreiche Fortbestand der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz und ein bedeutendes Inklusionsprojekt an der Hochschule Neubrandenburg. Diese Erfolge will er als Grundlage für weitere Initiativen nutzen.
Toni Jaschinski: Kommunalexperte mit Fokus auf Wohnen und ländlichen Raum
Der zweite Kandidat Toni Jaschinski bringt umfangreiche kommunalpolitische Erfahrung mit. Als Fraktionsvorsitzender der Linken in der Stadtvertretung Neubrandenburg und Geschäftsführer der Agrargesellschaft Chemnitz kennt er die regionalen Herausforderungen genau. Seit 2004 ist er Ratsherr und seit 2014 Aufsichtsratsvorsitzender der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges.
Im Landtag will sich Jaschinski vor allem für kommunale Finanzen, die Entwicklung des ländlichen Raums und den Erhalt kommunalen Wohneigentums einsetzen. Seine langjährige Erfahrung in der Wohnungspolitik sieht er als wichtigen Vorteil für die anstehenden politischen Debatten.
Ausblick auf die Landtagswahl 2026
Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern findet im Herbst 2026 statt. Der „Einsendeschluss“ für Kandidaten ist in der Landeshauptstadt Schwerin für Anfang Juli geplant, für neue Parteien jedoch bereits etwa vier Wochen früher. In den Neubrandenburger Wahlkreisen werden neben den Kandidaten der Linken auch Bewerber aller anderen etablierten Parteien antreten.
Beide Kandidaten betonen, dass sie mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement für konkrete kommunale Projekte überzeugende Alternativen für die Wählerinnen und Wähler darstellen. Der Wahlkampf wird sich voraussichtlich stark auf regionale Themen konzentrieren, wobei Gesundheitsversorgung, Wohnungspolitik und Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt stehen werden.



