Neubrandenburger Klinikum erhält zweiten Linearbeschleuniger für präzisere Strahlentherapie
Neubrandenburg: Zweiter Linearbeschleuniger im Klinikum aktiv

Neubrandenburger Klinikum erweitert Strahlentherapie mit modernster Technik

Im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum (DBK) in Neubrandenburg ist vor kurzem der zweite neue stereotaktische Linearbeschleuniger in Betrieb gegangen. Diese technische Aufrüstung stellt nach Angaben der Klinikleitung eine bedeutende Verbesserung für die Patientenversorgung dar und markiert einen wichtigen Schritt in der modernen Krebsbehandlung.

Hochpräzisionsbestrahlung mit besserem Schutz

Mit nun zwei hochmodernen Geräten sei eine Hochpräzisionsbestrahlung von gut- und bösartigen Erkrankungen möglich, betont Chefärztin Gerlinda Kho, die die Klinik für Strahlentherapie leitet. „Die neue Technologie ermöglicht eine noch bessere Schonung angrenzender Körperregionen während der Bestrahlung“, erklärt die Medizinerin. Besonders Tumorpatienten profitieren von dieser präzisen Behandlungsmethode.

Die technische Erweiterung geht noch weiter: „In diesem Monat nehmen wir außerdem ein Oberflächenabtastsystem in Betrieb, das kleinste Bewegungen beim Patienten registriert und die Bestrahlung dann automatisch unterbrechen kann“, kündigt Kho an. Dieses System erhöht die Sicherheit während der Behandlung erheblich.

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Patientenfreundliche Umgestaltung und normale Behandlungszeiten

Neben der technischen Aufrüstung wurden auch die räumlichen Gegebenheiten verbessert. Die Gänge zu den Linearbeschleunigern wurden patientenfreundlicher umgestaltet, und der Wartebereich folgt in Kürze. Diese Maßnahmen sollen den Komfort für Patienten während ihres Klinikaufenthalts erhöhen.

Die Rückkehr zu normalen Behandlungszeiten stellt nach der Umbauphase eine besondere Erleichterung dar. Seit Beginn der Umbauarbeiten im Januar 2025 musste das etwa 30-köpfige Team überwiegend nur mit einem Linearbeschleuniger arbeiten. „Das hatte zur Folge, dass Arbeits- und Behandlungszeiten deutlich ausgeweitet werden mussten, um alle dringend benötigten Bestrahlungen durchführen zu können“, erläutert DBK-Sprecherin Anke Brauns.

Die Normalisierung des Betriebsablaufs bedeutet für Patienten und Mitarbeitende gleichermaßen eine Entlastung. „Die Rückkehr zu normalen Behandlungszeiten ist eine große Erleichterung für Patienten und Mitarbeitende“, betont Brauns.

Landesförderung ermöglicht Investition

Die bedeutende Investition in das technische Gerät wurde durch das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Diese finanzielle Unterstützung unterstreicht die Bedeutung moderner medizinischer Infrastruktur in der Region und ermöglichte die Anschaffung der hochwertigen Ausstattung.

Die Inbetriebnahme des zweiten Linearbeschleunigers stärkt die Position des Neubrandenburger Klinikums als kompetentes Zentrum für Strahlentherapie in Mecklenburg-Vorpommern und verbessert die Versorgungsqualität für Krebspatienten in der gesamten Region nachhaltig.

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