Neue Anlaufstelle für Deutschlands Küstenfischer in Hamburg eröffnet
Die deutsche Küstenfischerei durchläuft gegenwärtig einen tiefgreifenden Transformationsprozess. Um die Fischer in dieser Phase des Umbruchs gezielt zu unterstützen, hat das Bundesforschungsinstitut Thünen nun eine spezielle Beratungsstelle in Hamburg ins Leben gerufen.
IKTF als zentrale Anlaufstelle für Fischer
Die neu geschaffene Einrichtung trägt den offiziellen Namen Informations- und Koordinierungsstelle Transformation Fischerei, kurz IKTF. Sie verfügt über eine feste Geschäftsstelle im Hamburger Stadtteil Hafencity, von wo aus die Aktivitäten koordiniert werden. Insgesamt sind fünf Mitarbeiter für die IKTF tätig, die vollständig aus Bundesmitteln finanziert wird.
Die Kernaufgaben der Beratungsstelle umfassen die umfassende Information, individuelle Beratung und aktive Vernetzung der Küstenfischer. Dabei wird besonderer Wert auf die spezifischen Bedürfnisse der Fischer an der Nordsee und der Ostsee gelegt. Für jede dieser Küstenregionen ist ein eigener Mitarbeiter vorgesehen, der vor Ort tätig sein wird.
Unterstützung im Fischerei-Umbruch
Die Einrichtung der IKTF erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die deutsche Küstenfischerei vor erheblichen Herausforderungen steht. Veränderte Umweltbedingungen, neue gesetzliche Vorgaben und wirtschaftliche Anpassungsnotwendigkeiten erfordern eine professionelle Begleitung der Betriebe. Die neue Anlaufstelle soll den Fischern dabei helfen, diese Transformation erfolgreich zu bewältigen und zukunftsfähige Perspektiven zu entwickeln.
Durch die gezielte Beratung und Vernetzung sollen die Fischer besser auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen vorbereitet werden. Die IKTF versteht sich dabei als neutrale und kompetente Ansprechpartnerin, die wissenschaftliche Erkenntnisse des Thünen-Instituts praxisnah vermittelt.



