Restaurantschiff 'Vaterland' in Lubmin gesunken: Bergung ungewiss
Restaurantschiff 'Vaterland' gesunken: Bergung ungewiss

Restaurantschiff 'Vaterland' in Lubmin gesunken: Bergung bleibt ungewiss

In der Marina Lubmin im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist das historische Restaurantschiff 'Vaterland' gesunken. Das weitere Vorgehen zur Bergung des Schiffes ist derzeit völlig unklar. Das Schiff war am Dienstag aus noch ungeklärten Gründen voll Wasser gelaufen und liegt nun auf Grund. Lediglich die Aufbauten ragen noch aus der Wasseroberfläche.

Massive Bergungsversuche blieben erfolglos

Als der drohende Untergang des Schiffes bemerkt wurde, alarmierte man sofort den Bergungsdienst von Perry Schongalla. 'Es müssten jetzt erst einmal Sondierungstauchgänge unternommen werden, warum das Schiff gesunken ist', erklärte Schongalla auf Nachfrage. Sein Team setzte Hochleistungspumpen ein, die bis zu 15.000 Liter Wasser pro Minute fördern können. Auch die Freiwillige Feuerwehr Lubmin beteiligte sich an den intensiven Rettungsbemühungen vor Ort. Trotz aller Anstrengungen konnte das Sinken des Schiffes nicht verhindert werden.

Schwierige Bergung an schwer zugänglicher Stelle

Eine mögliche Bergung der 'Vaterland' gestaltet sich als äußerst kompliziert. Perry Schongalla wies darauf hin, dass sich das gesunkene Schiff an einer schwer zugänglichen Stelle befindet. Dies erschwert die technischen Arbeiten erheblich. Die genaue Ursache für das Vollaufen und den Untergang muss zunächst durch spezielle Tauchgänge ermittelt werden, bevor über weitere Schritte entschieden werden kann.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Historisches Schiff mit bewegter Vergangenheit

Die 'Vaterland' blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Ursprünglich wurde das Schiff im Jahr 1942 als Minenleger für die deutsche Kriegsmarine gebaut. Seit dem Jahr 2006 lag es in der Marina Lubmin und diente als beliebtes Restaurantschiff. Es bot Platz für bis zu 35 Gäste, die dort maritime Atmosphäre genießen konnten. Der Verlust des Schiffes stellt einen herben Schlag für die lokale Gastronomie- und Tourismuslandschaft dar.

Die genauen Umstände des Unglücks werden derzeit untersucht. Die örtlichen Behörden und der Bergungsdienst stehen vor der komplexen Aufgabe, das weitere Vorgehen zu planen, während die Zukunft des historischen Schiffes ungewiss bleibt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration