Rügenbrücke nach Fahrzeugbrand wieder freigegeben
Die wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Festland und der Insel Rügen, die Rügenbrücke, ist nach einer mehrstündigen Vollsperrung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Der Grund für die Sperrung war ein Fahrzeugbrand, der sich am Morgen auf der Bundesstraße 96 im Seebad Altefähr in Fahrtrichtung Stralsund ereignete.
Brandursache und Folgen
Laut Polizeiangaben brannte ein Auto aufgrund eines technischen Defekts. Der 65-jährige Fahrer und sein Beifahrer blieben dabei unverletzt, was als großer Glücksfall gewertet werden kann. Die Feuerwehr konnte den Brand erfolgreich löschen, doch die Folgen des Einsatzes waren unerwartet weitreichend.
Das verwendete Löschwasser gefror aufgrund der herrschenden Minustemperaturen auf der Fahrbahn und verwandelte die Straße in eine gefährliche Eisfläche. Diese Situation machte eine sofortige Räumung durch einen Winterdienst notwendig, was zur vollständigen Sperrung der Brücke in beide Richtungen führte.
Dreistündige Verkehrsunterbrechung
Die Vollsperrung dauerte insgesamt etwa drei Stunden an und beeinträchtigte den Verkehr zwischen Stralsund auf dem Festland und der Insel Rügen erheblich. Die Rügenbrücke als zentrale Verbindung war für diesen Zeitraum nicht passierbar, was zu Umleitungen und Verzögerungen führte.
Nachdem der Winterdienst die vereiste Stelle geräumt hatte, konnte die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 25.000 Euro. Eine genauere Untersuchung der Brandursache und der genauen Umstände wird noch durchgeführt.
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie widrige Witterungsbedingungen die Folgen von Verkehrsunfällen oder technischen Defekten verstärken können. Die schnelle Reaktion von Polizei und Feuerwehr verhinderte jedoch Schlimmeres und sorgte dafür, dass die wichtige Verkehrsader zwischen Festland und Insel so schnell wie möglich wieder befahrbar wurde.



