Wartungsarbeiten zur Mondmission: Schweriner Kunden verpassen historischen Raketenstart
Schweriner verpassen Mondmission durch Wartungsarbeiten

Historischer Raketenstart verpasst: Schweriner Kunden schauen bei Mondmission in die Röhre

Die Spannung war greifbar in vielen Schweriner Wohnzimmern in der Nacht zum 2. April 2026. Mehr als fünf Jahrzehnte nach der letzten bemannten Mondmission wollten Raumfahrt-Enthusiasten den Start der Artemis-II-Mission live verfolgen. Doch für zahlreiche Kunden des Telekommunikationsanbieters Vodafone endete die Nacht in Frustration.

Geplantes TV-Erlebnis wird zum Ärgernis

Ein Schweriner Rentner, der seinen Namen nicht öffentlich nennen möchte, hatte sich besonders auf den historischen Moment gefreut. Während er die erste Mondlandung 1969 noch in Schwarz-Weiß im West-Fernsehen verfolgt hatte, wollte er diesmal den Raketenstart in Farbe auf seinem großen Bildschirm erleben. Doch kurz vor dem Start der Mission vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, brach der Empfang komplett zusammen.

„Ich habe zunächst an eine Störung gedacht und alles überprüft“, berichtete der enttäuschte Senior unserer Zeitung. „Dann rief ich bei der Hotline an, aber wegen des hohen Anruferaufkommens musste ich extrem lange warten.“ Erst eine Computeransage brachte schließlich die ernüchternde Erklärung: Es fanden Wartungsarbeiten statt.

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Vodafone entschuldigt sich für ungünstigen Zeitpunkt

Ein Unternehmenssprecher von Vodafone bestätigte auf Nachfrage, dass es sich um eine notwendige Frequenzumstellung handelte. „Wir führen solche Wartungsarbeiten bewusst in der Zeit von 0 bis 6 Uhr durch, da in diesem Zeitraum potenziell am wenigsten Kunden Fernsehen schauen“, erklärte der Sprecher. „Dass diese Wartung nun mit dem Raketenstart zusammenfiel, bitten wir ausdrücklich zu entschuldigen.“

Der betroffene Schweriner zeigte zwar grundsätzliches Verständnis für notwendige Wartungsarbeiten, kritisierte jedoch den Zeitpunkt scharf: „Der Starttermin war lange vorher bekannt. Dass ausgerechnet dann gewartet wird, erschüttert mich.“ Letztlich musste er den historischen Moment auf dem kleinen Bildschirm seines Mobiltelefons verfolgen – ein schwacher Trost für den Raumfahrt-Enthusiasten.

Informationspolitik im Fokus der Kritik

Vodafone verwies darauf, dass Kunden über die geplante Umstellung im Vorfeld informiert worden seien. Neben einer Pressemitteilung seien Briefe, E-Mails und Hausaushänge verschickt worden. Dennoch erreichten die Informationen offenbar nicht alle betroffenen Kunden rechtzeitig oder in ausreichender Deutlichkeit.

Der Schweriner Senior bleibt verärgert: „Auch wenn die Astronauten diesmal nicht auf dem Mond landen – dass mir dieses historische Erlebnis so vermiest wurde, macht mich wütend.“ Mehr als ein halbes Jahrhundert musste die Menschheit warten, bis wieder Menschen in die Nähe des Mondes aufbrachen. Für viele Schweriner wurde dieser Moment durch technische Probleme getrübt.

Die Artemis-II-Mission markiert einen wichtigen Schritt in der Rückkehr der Menschheit zum Mond. Während die Enttäuschung in Schweriner Wohnzimmern groß war, setzte die Rakete planmäßig ihren Kurs fort – wenn auch für manche Beobachter nur auf kleinen Mobilbildschirmen zu verfolgen.

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