Großfahndung in Niederbayern: Neunjähriger Emanuel am Bahnhof verschwunden
Landau an der Isar (Bayern) – Die Polizei führt eine großangelegte Suchaktion nach dem vermissten neunjährigen Emanuel Assfaw durch. Der Junge aus Pilsting wird seit dem späten Nachmittag des 2. April 2026 vermisst und die Behörden setzen alle verfügbaren Mittel ein, um ihn zu finden.
Familie verliert Kind am Bahnhof aus den Augen
Die dramatischen Ereignisse begannen gegen 17:20 Uhr am Bahnhof in Landau an der Isar. Emanuel war gemeinsam mit seiner Familie mit einem Zug angekommen, entfernte sich dann jedoch plötzlich und unerwartet von seiner Begleitung. Die besorgten Angehörigen verloren den Jungen in der Menschenmenge aus den Augen und alarmierten umgehend die Polizei.
„Die Suchmaßnahmen, unter anderem mit Unterstützung eines Hubschraubers, laufen gerade auf Hochtouren“, erklärte ein Polizeisprecher aus Bayern. Die Beamten durchkämmen systematisch das gesamte Bahnhofsumfeld und die angrenzenden Gebiete.
Öffentlichkeitsfahndung mit detaillierter Personenbeschreibung
Die Polizei Landau an der Isar hat eine bundesweite Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet und das Foto des vermissten Jungen an alle Medien verteilt. Emanuel wird wie folgt beschrieben:
- Alter: 9 Jahre
- Größe: etwa 1,30 Meter
- Statur: schlank
- Besonderheiten: trägt eine Brille, dunkle Hautfarbe
- Kleidung zum Verschwinden: dunkle Hose und dunkle Jacke
Die Polizei appelliert dringend an die Bevölkerung: Wer hat den Jungen gesehen oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben? Jede Information könnte entscheidend sein.
Behörden bitten um aktive Mithilfe der Bürger
Nachdem die intensiven Suchmaßnahmen der Polizei bislang noch nicht zum Erfolg geführt haben, wenden sich die Behörden nun mit einem eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit. „Wir benötigen die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger“, betont der Polizeisprecher.
Hinweise nimmt die zuständige Polizeiinspektion Landau an der Isar unter der Telefonnummer 09951/98 34-0 entgegen. Alternativ können Informationen auch bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
Die Polizei betont, dass selbst scheinbar unbedeutende Beobachtungen wichtig sein könnten und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit im gesamten Raum Niederbayern. Die Sorge um das Wohl des Kindes wächst mit jeder verstrichenen Stunde.



