Schwesig lobt Bundestariftreuegesetz als Meilenstein für faire Arbeitsbedingungen
Schwesig begrüßt Bundestariftreuegesetz als Signal für Beschäftigte

Schwesig begrüßt Bundestariftreuegesetz als wichtiges Signal für die Beschäftigten

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, hat die Verabschiedung des Bundestariftreuegesetzes im Bundestag ausdrücklich begrüßt. Die SPD-Politikerin bezeichnete die Entscheidung als „gutes Signal“ an alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland. „Tariflöhne sind in der Regel höher als nicht tarifgebundene Löhne. Das kommt den Beschäftigten konkret zugute“, betonte Schwesig in einer aktuellen Stellungnahme.

Vorteile für Beschäftigte und Unternehmen

Die Regierungschefin verwies auf die vielfältigen positiven Effekte von Tarifverträgen. Diese würden nicht nur für faire Arbeitsbedingungen sorgen, sondern auch dabei helfen, Fachkräfte langfristig zu binden und zu halten. „Dadurch werden letztlich auch die Unternehmen gestärkt, die von qualifizierten und motivierten Mitarbeitern profitieren“, erklärte Schwesig. Die SPD-Politikerin setzt sich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren für gute Arbeit und angemessene Vergütung ein.

Mecklenburg-Vorpommern als Vorreiter

Bereits im Jahr 2024 hatte die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern unter Führung von Manuela Schwesig ein eigenes Vergabe- und Tariftreuegesetz eingeführt. Damit war das Bundesland ein Vorreiter in dieser wichtigen arbeitspolitischen Frage. „Wir haben frühzeitig die Weichen gestellt und zeigen, dass faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen kein Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg sind“, so die Ministerpräsidentin.

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Politische Auseinandersetzung auf Bundesebene

Während in Mecklenburg-Vorpommern bereits seit zwei Jahren entsprechende Regelungen gelten, gestaltete sich die Einigung auf Bundesebene deutlich schwieriger. Die SPD konnte das Tariftreuegesetz erst nach langwierigen Verhandlungen mit dem Koalitionspartner CDU/CSU durchsetzen. Die Gewerkschaften unterstützen das Vorhaben grundsätzlich, während die Union und zahlreiche Wirtschaftsverbände mit erheblichen Bedenken votierten. Diese kritisierten vor allem mögliche bürokratische Hürden und wirtschaftliche Belastungen für Unternehmen.

Das neue Bundestariftreuegesetz soll sicherstellen, dass bei öffentlichen Aufträgen nur solche Unternehmen berücksichtigt werden, die sich an tarifvertragliche Regelungen halten. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Tarifbindung und zur Bekämpfung von Lohndumping geleistet. Für Manuela Schwesig stellt die bundesweite Regelung eine konsequente Fortsetzung der Politik dar, die in Mecklenburg-Vorpommern bereits erfolgreich umgesetzt wird.

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