UFO-ähnliche Wolke über Weitin: Meteorologen erklären das seltene Himmelsphänomen
Ein faszinierendes Himmelspektakel hat kürzlich den Himmel über dem Neubrandenburger Ortsteil Weitin geschmückt. Der Naturfotograf Wolfgang Dee konnte eine höchst eigenartige Wolkenformation mit seiner Kamera einfangen, die er anschließend an die Redaktion des Nordkuriers sandte.
Eine dicke Scheibe am Winterhimmel
Bei einem Blick in den Himmel entdeckte Dee eine Wolke, die wie eine gleichmäßig zugeschnittene dicke Scheibe aussah. Das ungewöhnliche Szenario bot sich an einem Wintermorgen und sorgte für großes Staunen. „Eine höchst eigenartige Wolke im Neubrandenburger Ortsteil Weitin“, beschreibt der Fotograf seine Entdeckung, die er festhielt.
Was steckt hinter der rätselhaften Erscheinung?
Hinter diesem rätselhaften Phänomen verbirgt sich höchstwahrscheinlich eine sogenannte Lenticularis-Wolke. Auf der Internetseite der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft wird erläutert, dass es sich dabei um mandelförmige, langgestreckte oder manchmal auch runde Wolken handelt, die durch Föhn entstehen. Diese Wolken werden aufgrund ihrer Form oft als „UFO-förmig“ bezeichnet.
- Lenticularis-Wolken entstehen durch spezielle atmosphärische Bedingungen.
- Sie sind ein seltenes und beeindruckendes Naturphänomen.
- Fotografen und Wetterbeobachter schätzen sie besonders.
Die Entstehung dieser Wolken ist auf Föhnwinde zurückzuführen, die über Gebirgszüge strömen und dabei stabile Luftschichten bilden. Dies führt zur Kondensation von Wasserdampf in charakteristischen Linsenformen. Obwohl sie harmlos sind, können Lenticularis-Wolken aufgrund ihres außergewöhnlichen Aussehens leicht mit ungewöhnlichen oder gar übernatürlichen Erscheinungen verwechselt werden.
Für Wolfgang Dee war diese Aufnahme ein besonderer Moment, der die Schönheit und Vielfalt der Natur in der Region Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht. Solche Phänomene erinnern uns daran, wie faszinierend und vielseitig unsere Atmosphäre sein kann.



