Verdi-Streik lähmt Schülerverkehr in Mecklenburg-Vorpommern: Eltern und Kinder im Krisenmodus
Am kommenden Freitag, dem 27. Februar 2026, droht ein umfassender Streik im öffentlichen Personenverkehr, der insbesondere für den Schülerverkehr in Mecklenburg-Vorpommern weitreichende Konsequenzen haben wird. Zahlreiche Eltern und Schüler befinden sich bereits in einem Zustand der Besorgnis und fragen sich, wie sie angemessen auf den möglichen Ausfall von Bussen und Bahnen reagieren sollen.
Klare Vorgaben des Bildungsministeriums
Das Bildungsministerium des Landes hat in dieser kritischen Situation eindeutige Hinweise veröffentlicht. Erziehungsberechtigte sind angehalten, Schüler, die aufgrund des Streiks nicht zur Schule gelangen können und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, möglichst schriftlich zu entschuldigen. Volljährige Schüler, die über das Recht zur Selbstabmeldung verfügen, sollen diese Aufgabe eigenständig übernehmen.
Regulärer Schulbetrieb trotz Einschränkungen
Trotz der erheblichen Verkehrseinschränkungen werden die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern regulär geöffnet bleiben und den Unterricht für sämtliche Jahrgangsstufen planmäßig durchführen. Die Lehrkräfte werden wie gewohnt vor Ort sein. Für Schüler bis zur Jahrgangsstufe 6 garantieren die Verantwortlichen in jedem Fall eine Präsenzbetreuung – entweder durch regulären Unterricht oder durch spezielle Betreuungsangebote.
Besondere Regelungen für Praktika und Veranstaltungen
Schüler, die während des Streiks ein Praktikum absolvieren und ihre Praktikumsstelle nicht erreichen können, müssen sowohl die Schule als auch den Praktikumsbetrieb unverzüglich informieren. In solchen Fällen stellen die Lehrer den betroffenen Schülern Aufgaben über die schulische Lernplattform zur Verfügung.
Die Entscheidung über die Durchführung von Schulfahrten und Wandertagen obliegt den einzelnen Schulen. Ebenso tragen sie die Verantwortung für Veranstaltungen am Nachmittag, die außerhalb der regulären Unterrichtszeiten stattfinden.
Ansprechpartner für detaillierte Informationen
Eltern und Schüler können sich für präzise Auskünfte direkt an ihre jeweiligen Schulen oder an die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte wenden. Diese Stellen informieren die Betroffenen kontinuierlich über spezifische Einschränkungen im Schülerverkehr, sodass alle Beteiligten stets aktuell informiert bleiben.



