Sanierung der Ortsdurchfahrt Warlow startet im Mai: 4,5 Millionen Euro für sichere Straße
Die Landesstraße 07 im Bereich der Ortsdurchfahrt Warlow hat definitiv bessere Zeiten erlebt. Eine unebene Fahrbahn, zahlreiche Löcher im Asphalt und ein ausgedehnter Flickenteppich prägen derzeit das Bild. Doch diese unbefriedigende Situation soll sich bald grundlegend ändern, denn die dringend benötigte Sanierung der Straße durch die Gemeinde steht unmittelbar bevor. Laut aktuellen Informationen des Straßenbauamtes Schwerin sollen die umfangreichen Bauarbeiten bereits im kommenden Mai ihren Anfang nehmen.
Gemeinde freut sich über baldigen Baubeginn
„Wir freuen uns außerordentlich, dass die Straße jetzt endlich saniert wird. Lange wurde intensiv über dieses wichtige Projekt diskutiert und verhandelt, und nun wird es wirklich höchste Zeit für die Umsetzung“, erklärt Bürgermeister Hardy Hartwich mit spürbarer Erleichterung. Die Freude in der gesamten Gemeinde Warlow ist entsprechend groß, denn die marode Fahrbahn stellt nicht nur ein Ärgernis, sondern ein echtes Sicherheitsrisiko dar.
Das Straßenbauamt Schwerin bestätigt, dass sich die Ortsdurchfahrt in einem äußerst schlechten baulichen Zustand befindet und dringend einer grundhaften Erneuerung bedarf. Besonders kritisch ist die unzureichende Regenableitung, die dringend verbessert werden muss. „Der Zustand der Straße hat sich kontinuierlich und deutlich verschlechtert und stellt mittlerweile ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar. Vor allem für unsere Schulkinder und die regelmäßig verkehrenden Schulbusse wird es dank der umfassenden Sanierung endlich wieder deutlich sicherer werden“, betont Bürgermeister Hartwich nachdrücklich.
Umfangreiche Bauarbeiten bis Ende 2027 geplant
Die Erneuerung der Landesstraße 07 stellt eine Gemeinschaftsmaßnahme des Straßenbauamtes Schwerin, der Gemeinde Warlow und des Landkreises Ludwigslust-Parchim dar. Neben der grundhaften Sanierung der gesamten Ortsdurchfahrt beginnt voraussichtlich ab Mai zunächst die aufwändige Umverlegung der unter der Straße verlaufenden Trinkwasserleitungen. Im unmittelbaren Anschluss folgen dann die zentralen Arbeiten zur vollständigen Erneuerung der Fahrbahn.
„In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich die hervorragende Leistung der verantwortlichen Planer loben. Sie haben sich intensiv die konkreten Wünsche, Anregungen und berechtigten Bedenken der Warlower Bürger angehört und diese konstruktiv in ihre detaillierte Planungsarbeit einfließen lassen“, erklärt der Bürgermeister anerkennend. Die Bauarbeiten werden sorgfältig abschnittsweise durchgeführt und dauern voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2027 an. Die jeweiligen Bereiche, in denen gerade aktiv gebaut wird, werden dabei vollständig gesperrt.
Finanzierung und übergeordnete Infrastrukturpläne
Die Gesamtkosten dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts belaufen sich auf knapp 4,5 Millionen Euro. Den mit Abstand größten Teil der finanziellen Last trägt dabei das Land Mecklenburg-Vorpommern. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim beteiligt sich mit einem substantiellen Beitrag von 500.000 Euro, während die Gemeinde Warlow selbst 400.000 Euro aufbringen muss. „Für eine vergleichsweise kleine Gemeinde wie die unsere ist das natürlich eine sehr hohe Summe und eine erhebliche finanzielle Belastung. Aber die Straße muss dringend gemacht werden, und wir werden diese Herausforderung gemeinsam stemmen“, stellt Hardy Hartwich klar. „Und dann ist die letzte große Baustelle in Warlow auch endlich Geschichte.“
Das Straßenbauamt Schwerin plant im laufenden Jahr 2026 insgesamt 46 verschiedene Baumaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu erhalten, die Verkehrssicherheit weiter signifikant zu verbessern und bestehende Engpässe im Radwegenetz systematisch zu beseitigen. Für diese umfangreichen Investitionen stehen aktuell rund 163 Millionen Euro zur Verfügung. Etwa 133,5 Millionen Euro dieser Summe kommen dabei vom Bund, während Mecklenburg-Vorpommern selbst etwa 29,4 Millionen Euro in die regionale Infrastruktur investiert.



