Frühmorgendlicher Feuerwehreinsatz in Sternberg nach Wasserschaden
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sternberg zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Gegen 5.30 Uhr erreichte sie der Alarm wegen eines Wasserschadens in einem Wohnhaus der Stadt.
Plätschern weckt Bewohnerin aus dem Schlaf
Eine Hausbewohnerin wurde zunächst durch ein deutliches Plätschern geweckt, das sie zunächst für Regen hielt. Bei näherer Untersuchung stellte sie jedoch fest, dass das Geräusch nicht von draußen, sondern aus ihrer eigenen Wohnung kam. In der Küche entdeckte sie schließlich, dass Wasser durch die Zimmerdecke drang und sich bereits auf dem Boden sammelte.
„Als wir eintrafen, war der Hauptwasserhahn geschlossen und die Sicherung ausgeschaltet“, berichtet Wehrführer Eckardt Meyer über die Situation bei der Ankunft der Einsatzkräfte. Die Bewohnerin hatte bereits erste Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, bevor die Feuerwehr eintraf.
Defekte Heizungstherme als Ursache identifiziert
Die Ursache für den Wasserschaden konnte schnell lokalisiert werden: Eine Heizungstherme im Dachgeschoss des Hauses hatte über Nacht havariert und erhebliche Mengen Wasser austreten lassen. „Sie havarierte über Nacht und es traten erhebliche Mengen Wasser aus“, erklärt Meyer den Vorfall.
Die Einsatzkräfte überprüften die Wohnung gründlich auf weitere Schäden oder bestehende Gefahren. Nachdem keine weiteren Probleme festgestellt wurden, konnte die Wohnung wieder an die Bewohner übergeben werden. Der genaue Umfang des Wasserschadens und die notwendigen Sanierungsarbeiten müssen nun von Fachleuten begutachtet werden.
Solche Havarien können insbesondere in älteren Gebäuden auftreten und erfordern regelmäßige Wartung der Heizungsanlagen. Die schnelle Reaktion der Bewohnerin und der Feuerwehr verhinderte in diesem Fall möglicherweise größere Schäden an der Bausubstanz.



