Amiri bricht Interview ab: „Bin ich durch?“ – Wechselgerüchte um Mainz-Star
Amiri bricht Interview ab: „Bin ich durch?“

Immer wieder gibt es Spekulationen um die Zukunft von Nadiem Amiri, obwohl der Mittelfeldspieler des FSV Mainz 05 noch einen Vertrag bis 2028 besitzt. Nun sorgte der 29-Jährige nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin für ein kurioses Interview, das er fast eigenmächtig beendete.

Interviewabbruch nach Galatasaray-Frage

Auf die Frage des Streamingdienstes DAZN, ob die Niederlage sein letztes Heimspiel im Mainzer Trikot gewesen sei, reagierte Amiri zunächst mit „Wie bitte?“. Nach einer Wiederholung der Frage sagte er: „Ich weiß es nicht.“ Als er gefragt wurde, ob er eine Tendenz habe, was er wolle, antwortete der Profi: „Das weiß ich auch nicht.“ Auf die anschließende Frage, ob der türkische Meister Galatasaray Istanbul Interesse an ihm habe, suchte Amiri schnell das Weite: „Bin ich durch?“ Damit beendete er das Interview in Eigenregie.

Sportdirektor Bungert gelassen

Sportdirektor Niko Bungert zeigte sich trotz der Gerüchte um Amiri entspannt: „Wir haben weder von Nadiem noch von irgendeinem Verein irgendein Signal bekommen, dass da eine Veränderung im Raum stünde. Von daher sind wir total entspannt.“ Es gebe in jeder Transferphase Spekulationen um Amiri. „Bis jetzt ist er immer noch hier und glücklich. Und ich habe auch nicht den Eindruck, dass er in Mainz unzufrieden ist in irgendeiner Form“, erklärte Bungert.

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Amiris Entwicklung in Mainz

Amiri war im Januar 2024 von Bayer Leverkusen nach Mainz gekommen und entwickelte sich schnell zum Leistungsträger. In der vergangenen Saison hatte der 29-Jährige großen Anteil daran, dass sich der FSV für die Conference League qualifizieren konnte. Trotz der Gerüchte um einen Wechsel dürfte Amiri auch auf eine Nominierung für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer hoffen. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 7. September des vergangenen Jahres beim 3:1-Sieg gegen Nordirland in der WM-Qualifikation, als er zum wichtigen 2:1 traf. Zuletzt fehlte Amiri aber zweimal verletzt. Bundestrainer Julian Nagelsmann will seinen WM-Kader am 21. Mai bekanntgeben.

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