Michael Völs, eine Institution bei der Feuerwehr in Dessau-Roßlau, wurde nach einem langen Berufsleben in den Ruhestand verabschiedet. Der 63-Jährige, der als Gerätewart für Fahrzeuge und Technik zuständig war, bleibt seinen Kameraden jedoch weiterhin treu. Im Gespräch mit der MZ blickt er auf seine Karriere zurück und verrät, was ihn in Zukunft erwartet.
Ein unerwarteter Einstieg in den Feuerwehrdienst
Dass er sein ganzes Berufsleben im Dienst der Brandbekämpfung verbringen würde, hätte sich Michael Völs in seiner Jugend nicht träumen lassen. Obwohl sein Vater Wehrleiter war, hatte er als Kind keine Ambitionen in diese Richtung. "Außer das Kokeln", fügt er mit einem Lachen hinzu. Doch der Zufall führte ihn zur Feuerwehr – und er blieb. Diese Entscheidung hat er nie bereut. Ganz im Gegenteil: Sie wurde zu seiner Berufung.
Vom NVA-Soldaten zum Gerätewart
Völs begann seine Laufbahn bei der Nationalen Volksarmee (NVA), bevor er zur Feuerwehr wechselte. Dort fand er seine wahre Leidenschaft in der Technik und den Fahrzeugen. Als Gerätewart war er für die Instandhaltung und Einsatzbereitschaft der gesamten Ausrüstung verantwortlich. Seine Kollegen schätzten ihn als fachkundige Instanz, die stets ein offenes Ohr hatte.
Abschied und neue Aufgaben
Nun wurde der groß gewachsene 63-Jährige offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Doch die Feuerwehr verliert ihn nicht ganz: Völs bleibt weiterhin aktiv im Einsatz und wird seine Erfahrung in die Kameradschaft einbringen. "Ich werde weiterhin regelmäßig vorbeischauen und helfen, wo ich kann", verspricht er. Für die Zukunft plant er, sich mehr Zeit für seine Hobbys zu nehmen, aber die Verbindung zur Feuerwehr wird nie abreißen.
Ein Vorbild für die nächste Generation
Michael Völs ist nicht nur ein erfahrener Gerätewart, sondern auch ein Vorbild für jüngere Feuerwehrleute. Seine Hingabe und sein Fachwissen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Feuerwehr in Dessau-Roßlau stets gut ausgerüstet und einsatzbereit ist. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära, aber sein Geist wird in der Einheit weiterleben.



