Windsor (England) – Eine Tragödie erschüttert die Royal Windsor Horse Show: Ein Militärreiter der King's Troop Royal Horse Artillery ist am Freitagabend vor den Augen von König Charles (76) tödlich verunglückt. Der Soldat stürzte kurz nach einer Vorführung gegen 19 Uhr von seinem Pferd und erlag noch am Unglücksort seinen schweren Verletzungen.
König Charles zutiefst schockiert
Der Buckingham-Palast gab bekannt, dass Charles „zutiefst schockiert und traurig“ sei. Der König wolle der Familie persönlich sein Beileid aussprechen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich Charles und weitere Mitglieder der Royal Family in der Arena, erfuhren aber laut Palast erst später von der Schwere des Vorfalls, wie die „Daily Mail“ berichtet.
Ermittlungen aufgenommen
Die britische Armee bestätigte den Todesfall offiziell. Ein Sprecher erklärte: „Mit großem Bedauern geben wir bekannt, dass ein Mitglied der King’s Troop Royal Horse Artillery am Freitag, dem 15. Mai, nach einem tragischen Vorfall bei der Royal Windsor Horse Show verstorben ist.“ Der Todesfall werde „als ungeklärt, aber nicht verdächtig“ eingestuft. Ermittler des Verteidigungsministeriums und der Defence Accident Investigation Branch arbeiten nun gemeinsam daran, die genaue Ursache zu klären. Der leitende Polizeibeamte Michael Loebenberg sagte: „Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Hinweise auf verdächtige Umstände gefunden.“
Show geht weiter – ohne King's Troop
Die Royal Windsor Horse Show wird trotz des Unglücks fortgesetzt, jedoch ohne weitere Auftritte der King's Troop. König Charles erschien am Samstagmorgen erneut auf dem Gelände und traf dort gemeinsam mit Herzog Edward und Herzogin Sophie Mitglieder der betroffenen Truppe. Er überreichte zudem einen Pokal an einen berittenen Soldaten. Die Royal Windsor Horse Show gilt seit Jahrzehnten als eines der wichtigsten und beliebtesten Pferdesport-Events der Royals – und war laut Berichten das Lieblingsereignis der verstorbenen Queen Elizabeth II. im königlichen Kalender.



