Erster Vegetationsbrand der Saison fordert Feuerwehreinsatz bei Jädkemühl
Am Nachmittag des Ostermontags wurde die Freiwillige Feuerwehr Liepgarten zum ersten Vegetationsbrand des Jahres alarmiert. Eine Familie, die mit ihren Fahrrädern unterwegs war, hatte bereits erste Löschversuche unternommen, bevor die professionelle Hilfe eintraf.
Starker Wind erschwert die Löscharbeiten
Der Einsatzleiter Christian Wloch von der Feuerwehr Liepgarten berichtete: „Wir wurden um 16.26 Uhr allein alarmiert. Bei Jädkemühl sollte eine Fläche von circa 20 mal 20 Metern in Brand geraten sein.“ Durch starken Wind habe sich der Brand sehr stark ausgebreitet und drohte, sich weiter auszudehnen.
Ein glücklicher Umstand war für die Kameraden, dass sich im Wald eine kleine Kuppe befand, die eine weitere Ausbreitung des Feuers verhinderte. Nach der ersten Lagebeurteilung forderte der Einsatzleiter umgehend weitere Einsatzkräfte nach.
Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren sichert Erfolg
Zur Unterstützung kamen jeweils zwei Fahrzeuge der Wehren aus Ueckermünde sowie aus der Ortswehr Holländerei hinzu. Die Aufgabe der zusätzlichen Kameraden bestand darin, einen gemeinsamen Pendelverkehr der beiden Wehren einzurichten, um die Wasserversorgung am Einsatzort sicherzustellen. Diese koordinierte Zusammenarbeit ermöglichte es, den Brand relativ schnell unter Kontrolle zu bringen und schließlich zu löschen.
Lob für die Initiative der Radfahrer
Der Liepgartener Einsatzleiter lobte ausdrücklich das Verhalten der Familie mit zwei Kindern, die selbstständig nach ihren Möglichkeiten versucht hatte, das Feuer zu löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. „Dieses verantwortungsbewusste Handeln hat möglicherweise Schlimmeres verhindert“, so Wloch.
Insgesamt waren 42 Kameraden mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Der offizielle Einsatz wurde gegen 19 Uhr beendet, die Nachbereitung mit Flaschentausch und Wäschewaschen wurde am darauffolgenden Dienstagfrüh fortgesetzt.
Dieser erste Vegetationsbrand der Saison zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Feuerwehren und die schnelle Reaktion aller Beteiligten ist. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß das Risiko für solche Vegetationsbrände, insbesondere bei trockenen Bedingungen und starkem Wind.



