Wahnsinns-Spektakel im Ostseestadion: Hansa Rostock träumt weiter vom Wunder. Mit einem 5:3-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart II hält der Club die Hoffnung auf den Aufstieg am Leben.
Drei Tore in 19 Minuten drehen die Partie
Das letzte reguläre Heimspiel der Saison wurde zu einem wahren Spektakel. Nach einem frühen Rückstand durch einen Elfmeter von Nicolas Sessa (6. Minute) zeigte Hansa eine beeindruckende Reaktion. Adrien Lebeau und Kenan Fatkic bereiteten den Ausgleich vor: Fatkic traf aus 15 Metern zum 1:1 (16.). Nur 14 Minuten später legte Emil Holten nach einer perfekten Flanke von Lebeau das 2:1 nach (30.). Den dritten Treffer in dieser Serie erzielte Innenverteidiger Wallner per Kopf nach einer Ecke (34.).
Kurioser Halbzeitpfiff
Die erste Halbzeit endete mit einer kuriosen Szene: Schiedsrichter-Assistent Henry Schröder klagte über Übelkeit, woraufhin Hauptschiedsrichter Felix Wellner die Halbzeit 30 Sekunden zu früh abpfiff. Nach der Pause ließ Wellner die fehlenden 30 Sekunden nachspielen, was die Spieler mit Humor nahmen.
Entscheidung und hektische Schlussphase
Nach der Pause fiel die Entscheidung: David Hummel nutzte einen missglückten Querpass zum 4:1 (50.). Der eingewechselte Nuha Jatta verkürzte auf 4:2 (58.), und in der Nachspielzeit ließ Tim Köhler das Stadion mit dem 4:3 (92.) noch einmal zittern. Doch Andreas Voglsammer stellte im Gegenzug den 5:3-Endstand her.
Aufstiegschance bleibt bestehen
Hansa Rostock braucht am letzten Spieltag Schützenhilfe: Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg haben drei Punkte Vorsprung, aber ein leicht schlechteres Torverhältnis. Nur wenn beide patzen, kann Hansa noch aufsteigen. Die Stimmung im Ostseestadion war trotz der Unsicherheit ausgelassen – die Kogge lebt noch.



