Seit mehr als einer Woche versucht ein Team aus privaten Helfern, den seit Wochen in der Wismarer Bucht bei Poel festsitzenden Buckelwal zu retten. Nachdem sich der Wal kurzzeitig selbst befreien konnte, sitzt er nun auf einer anderen Sandbank fest. Der ursprüngliche Plan, den Wal mit Pontons aus der Bucht zu schleppen, wurde bereits verworfen.
Gesundheitszustand des Wals sorgt für Diskussionen
Neben Streitereien im Rettungsteam sorgt vor allem die Frage, wie krank und geschwächt der Wal tatsächlich ist, immer wieder für Diskussionen. Wie die Menschen im Nordosten die Situation beurteilen und was sie dem Wal wünschen, zeigt eine Videoumfrage in Schwerin.
Die Meinungen gehen weit auseinander: Einige Bürger zeigen Mitgefühl und hoffen auf eine erfolgreiche Rettung, während andere pragmatische Ansichten vertreten. „Der soll zusehen, wie er zurechtkommt“, kommentiert ein Passant. Die Rettungsaktion, die ursprünglich nur wenige Tage dauern sollte, hat sich nun deutlich verlängert. Die Helfer vor Ort arbeiten unter schwierigen Bedingungen, um den Wal zu befreien. Die Stimmung in der Bevölkerung ist gespalten, wie die Umfrage zeigt.
Hintergrund der Rettungsaktion
Der Buckelwal war vor mehreren Wochen in der flachen Wismarer Bucht gestrandet. Private Initiativen haben sich zusammengeschlossen, um das Tier zu retten. Nach einem kurzen Erfolg, bei dem der Wal sich selbst befreien konnte, strandete er erneut. Die Rettungskräfte müssen nun neue Strategien entwickeln, da die bisherigen Pläne gescheitert sind. Die Diskussionen um den Gesundheitszustand des Wals und die Methoden der Rettung halten an.



