Neues Parkhaus in Hohe Düne: 220 Stellplätze für Bundesbedienstete entstehen
Parkhaus in Hohe Düne mit 220 Stellplätzen im Bau

Parkhaus-Bau in Hohe Düne schreitet zügig voran

Im beliebten Rostocker Ostsee-Badeort Hohe Düne nimmt der Bau eines neuen Parkhauses konkrete Formen an. Seit der Grundsteinlegung im Oktober 2025 sind die Bauarbeiten deutlich vorangeschritten, und bereits in wenigen Monaten soll das Gebäude fertiggestellt werden. Das achtgeschossige Parkhaus entsteht am Kapitän-Hahn-Weg und wird insgesamt 220 Stellplätze bieten.

Bundesbedienstete als Hauptnutzer

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die sich heute als BundesImmobilien bezeichnet, realisiert das Bauvorhaben. Der Hintergrund ist der Ausbau des Marienstützpunkts Hohe Düne, der einen wachsenden Bedarf an Wohnraum für Bundesbedienstete mit sich bringt. In unmittelbarer Nähe sollen in Kürze zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 neuen Wohnungen entstehen. Das Parkhaus steht ausschließlich den Mieterinnen und Mietern dieser Wohnungen zur Verfügung – Tagestouristen und Strandgänger können ihre Fahrzeuge dort nicht abstellen.

Moderne Ausstattung und nachhaltige Gestaltung

Das Parkhaus wird auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern errichtet und umfasst neben den regulären Stellplätzen auch barrierefreie Parkmöglichkeiten sowie Abstellplätze für Motorräder und Fahrräder. Besonders hervorzuheben ist die nachhaltige Gestaltung: Das Gebäude erhält eine Photovoltaik-Anlage auf der begrünten Dachfläche. Die innovative Außenverkleidung besteht aus Lamellen, die von den Wellen der Ostsee inspiriert sind und dem Bauwerk ein maritimes Erscheinungsbild verleihen.

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Baufortschritt trotz widriger Bedingungen

Trotz winterlicher Wetterbedingungen mit Schnee und Kälte liegen die Bauarbeiten laut Angaben der BundesImmobilien im Zeitplan. Sprecherin Christian Worring bestätigte, dass die Übergabe an die Mieterinnen und Mieter ab Juli 2026 erfolgen kann. Damit wäre das Parkhaus pünktlich zur Hauptsaison an der Ostsee fertiggestellt, auch wenn es der Öffentlichkeit nicht zugänglich sein wird.

Serielle Bauweise und regionale Beteiligung

Die Bauarbeiten werden in serieller Bauweise durchgeführt, was eine effiziente Realisierung ermöglicht. Als Generalübernehmer agiert die Firma Goldbeck, die auch eine Niederlassung in Rostock unterhält. Das Unternehmen ist zudem mit dem Bau neuer Musterfeuerwehrhäuser des Landes beauftragt. Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben – inklusive Parkhaus und Wohnungen – belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.

Mit diesem Projekt reagiert die BundesImmobilien auf die infrastrukturellen Herausforderungen, die durch den Ausbau des Marienstützpunkts entstehen. Die neuen Parkmöglichkeiten sollen dazu beitragen, die Mobilität der Bundesbediensteten in Hohe Düne zu verbessern und gleichzeitig den öffentlichen Raum zu entlasten.

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