Polizei Sachsen-Anhalt: Gewerkschaften schlagen Alarm wegen hoher Krankentage
Die Polizeigewerkschaften in Sachsen-Anhalt zeigen sich besorgt über die anhaltend hohe Zahl von Krankentagen bei den Beamten der Landespolizei. Einer aktuellen Übersicht des Innenministeriums zufolge fallen jährlich im Durchschnitt knapp 32 Krankentage an, was die Gewerkschaften als alarmierend bewerten.
Krankenstand bleibt auf hohem Niveau trotz leichter Verbesserung
Laut den offiziellen Daten ging der Krankenstand im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurück, verharrt jedoch weiterhin auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Die Gewerkschaften betonen, dass diese Entwicklung nicht ignoriert werden darf, da sie auf tiefgreifende Probleme hinweist.
Die Arbeitsdichte für die Polizisten in Sachsen-Anhalt nimmt stetig zu, was zu einer erhöhten Belastung und damit zu mehr Krankmeldungen führen könnte. Experten weisen darauf hin, dass eine kontinuierlich hohe Arbeitslast die Gesundheit der Beamten langfristig beeinträchtigen kann.
Gewerkschaften fordern Maßnahmen zur Entlastung
Die Polizeigewerkschaften drängen darauf, dass die Verantwortlichen im Innenministerium und der Landesregierung dringend Maßnahmen ergreifen müssen, um die Situation zu verbessern. Sie fordern unter anderem:
- Eine Reduzierung der Arbeitsbelastung durch bessere Personalplanung
- Mehr Unterstützung für die psychische und physische Gesundheit der Polizisten
- Regelmäßige Überprüfungen der Arbeitsbedingungen
Die Gewerkschaften warnen, dass ohne solche Schritte die hohen Krankentage weiterhin ein Problem bleiben werden, was letztlich auch die Effektivität der Polizeiarbeit beeinträchtigen könnte. Die Diskussion über die Arbeitsbedingungen bei der Polizei Sachsen-Anhalt wird voraussichtlich in den kommenden Monaten weiter an Fahrt gewinnen.



