Quecksilberfund in Cheine: Ergebnisse der Bodenproben erst nächste Woche erwartet
Die Ermittlungen nach dem Fund von flüssigem Quecksilber auf einer Straße im Salzwedeler Ortsteil Cheine dauern weiter an. Anwohner und zuständige Behörden müssen sich noch einige Tage gedulden, bis die Ergebnisse der entscheidenden Bodenproben vorliegen. Das teilte der Altmarkkreis Salzwedel in einer aktuellen Mitteilung mit.
Untersuchungen durch das Landesamt für Umweltschutz
Das Landesamt für Umweltschutz in Halle hat am Mittwoch umfangreiche Proben aus dem kontaminierten Bodenbereich entnommen. Aufgrund des aufwendigen und präzisen Testverfahrens werden die Resultate dieser Untersuchungen frühestens am kommenden Dienstag erwartet. Bis dahin bleibt der betroffene Straßenabschnitt in Cheine vollständig gesperrt, um jegliche Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen.
Der Landkreis appelliert eindringlich an Anwohner und Passanten, die eingerichteten Absperrungen unbedingt zu respektieren und zu beachten. Diese Maßnahme dient dem Schutz vor möglichen gesundheitlichen Risiken, die von der Quecksilberkontamination ausgehen könnten.
Keine akute Gesundheitsgefahr außerhalb des Sperrbereichs
Nach aktuellen Messungen und Erkenntnissen besteht außerhalb des abgesperrten Bereichs derzeit keine unmittelbare Gesundheitsgefahr. Luftuntersuchungen, die ebenfalls am Mittwoch durchgeführt wurden, haben in diesen Zonen keine erhöhten Belastungen oder Auffälligkeiten ergeben. Dies gibt zumindest teilweise Entwarnung für die umliegende Bevölkerung.
Der Vorfall selbst wirft jedoch weiterhin Fragen auf: In Cheine war auf einer Straße flüssiges Quecksilber entdeckt worden. Bei der Bergung des Materials fanden sich in einer Tonne abgesaugten Sediments und Steinen zwischen 200 und 300 Milliliter reines Quecksilber. Die genaue Ursache für diesen Fund bleibt vorerst unklar und wird von den Ermittlern intensiv untersucht.
Die Behörden betonen, dass alle notwendigen Schritte eingeleitet wurden, um die Situation unter Kontrolle zu halten und weitere Analysen durchzuführen. Die kommende Woche wird entscheidende Aufschlüsse über das Ausmaß der Kontamination und die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen liefern.



