Orlando Magic mit Franz Wagner starten mit Überraschungssieg in NBA-Playoffs
Franz Wagners Orlando Magic siegen überraschend in Playoffs

Orlando Magic mit Franz Wagner starten mit Überraschungssieg in NBA-Playoffs

Die NBA-Playoffs folgen manchmal ihren eigenen Gesetzen, besonders in der ersten Runde. Das zeigt sich aktuell am Beispiel der Orlando Magic. Das Team aus Florida hatte sich nur mit viel Mühe überhaupt für die Endrunde qualifiziert und musste im Play-In-Tournament gegen die Charlotte Hornets antreten. Und dann ging es zum Auftakt gleich zum Topfavoriten Detroit Pistons. Der Tabellen-Achte Orlando also gegen den Ersten auf dessen Heimplatz. Eine klare Sache? Von wegen.

Überraschender Auswärtssieg gegen die Pistons

Die Orlando Magic setzten sich mit 112:101 durch und konnten sich dabei vor allem am Schluss auf Franz Wagner verlassen. Der Deutsche holte zwar »nur« 19 Punkte, davon aber elf im entscheidenden vierten Viertel. Die Magic etablierten eine Führung im ersten Viertel, die Pistons kamen nur noch einmal auf 65:65 heran. Für mehr reichte es nicht. Wagners Teamkollege Paolo Banchero kam auf 23 Punkte, bei den Pistons überragte Cade Cunningham mit 39 Punkten. Moritz Wagner, ebenfalls deutscher Nationalspieler, kam in diesem Spiel nicht zum Einsatz.

Das Duell Magic gegen Pistons geht weiter, bis eine Mannschaft vier Spiele gewonnen hat. Für die Pistons setzt sich eine schmerzvolle Serie fort. Laut dem US-Sender ESPN hat das Team aus Michigan nun elf Heimspiele in der Post Season in Folge verloren. Das geht zurück bis ins Jahr 2008.

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Weitere deutsche Spieler in den Playoffs

Direkt ins Achtelfinale der NBA-Playoffs hatten es Champion Isaiah Hartenstein von den Oklahoma City Thunder, Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder von den Cleveland Cavaliers, Maximilian Kleber von den Los Angeles Lakers und Ariel Hukporti von den New York Knicks geschafft. Apropos Oklahoma City: Der Meister startete ebenfalls mit einem Sieg – allerdings einem erwarteten. Der Titelverteidiger kam gegen die Phoenix Suns vor den eigenen Fans zu einem souveränen 119:84. Shai Gilgeous-Alexander kam auf 25 Punkte. Er ist zudem einer von drei Finalisten für die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison. Auch diesen Titel hatte der Kanadier in der vergangenen Saison bereits gewonnen. Hartenstein kam auf acht Punkte und acht Rebounds.

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