Schwimm-Weltmeisterin Anna Elendt startet mit neuem Fokus in die Saison
Ohne Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften im Kalender blickt Schwimm-Weltmeisterin Anna Elendt dennoch mit großer Vorfreude auf die neue Saison. „Seit Tokio war es immer Olympia, WM, WM, Olympia. Es war wirklich viel hintereinander. Dieses Jahr wird daher für viele eher ein Trainingsjahr. Ich finde das sehr angenehm“, erklärte die 24-Jährige eine Woche vor Beginn der deutschen Meisterschaften in Berlin vom 23. bis 26. April in einer Medienrunde.
Europameisterschaften in Paris als Saisonhöhepunkt
Der wichtigste Wettkampf des Jahres 2026 werden für Elendt die Europameisterschaften in Paris sein, die vom 31. Juli bis 16. August stattfinden. „Die EM ist natürlich super wichtig. Das wäre meine erste Langbahn-EM, da freue ich mich total drauf. Wenn eine Medaille rausspringt, wäre das natürlich super“, sagte die deutsche Rekordhalterin auf allen Bruststrecken. Im vergangenen Jahr hatte Elendt ihren größten Erfolg gefeiert, als sie Weltmeisterin über 100 Meter Brust wurde. Zusätzlich sicherte sie sich im Dezember 200-Meter-Gold bei der Kurzbahn-Europameisterschaft.
Neues Training und Fokus auf den Start
Für die kommende Saison hat die Ausnahmeschwimmerin insbesondere an ihrem Start gearbeitet. „Wir haben das Training ein bisschen umgestellt. Mal schauen, ob das funktioniert“, verriet Elendt. Diese Anpassungen sollen ihr helfen, bei den Europameisterschaften in Paris in Topform zu sein und möglicherweise eine Medaille zu erringen. Die deutsche Meisterschaft in Berlin wird dabei als wichtiger Testlauf dienen, um die neue Trainingsstrategie unter Wettkampfbedingungen zu evaluieren.
Elendts positive Einstellung zum aktuellen Jahr als Trainingsphase unterstreicht ihre professionelle Herangehensweise. Nach einer intensiven Serie großer Wettkämpfe nutzt sie die Gelegenheit, sich gezielt auf die Langbahn-EM vorzubereiten, ohne den Druck unmittelbarer Olympia- oder WM-Qualifikationen. Ihre Erfolge der vergangenen Saison, darunter der Weltmeistertitel und der EM-Gold, zeigen ihr Potenzial, auch 2026 auf internationaler Ebene zu glänzen.



