Der ehemalige Tennis-Weltstar Rafael Nadal (39) hat Spekulationen zurückgewiesen, die ihm im anstehenden Wahlkampf um das Präsidentenamt beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid eine bedeutende Rolle zuschreiben. „Ich habe Berichte gelesen, die mich mit möglichen Kandidaturen für das Präsidentenamt von Real Madrid in Verbindung bringen. Ich möchte klarstellen, dass diese Berichte nicht der Wahrheit entsprechen“, schrieb Nadal am Mittwoch bei X.
Hintergrund der Spekulationen
Nachdem Amtsinhaber Florentino Pérez (79) am Dienstagabend Neuwahlen angekündigt hatte, war Nadal mit einer möglichen Kandidatur von Enrique Riquelme in Verbindung gebracht worden. Der milliardenschwere spanische Geschäftsmann (37) hatte sein grundsätzliches Interesse am Präsidentenamt bereits vor Jahren geäußert.
Pérez' Attacken auf Riquelme
Pérez hatte ihn bei seinem Rundumschlag am Dienstag mehrmals attackiert und ihn als „Mann mit südamerikanischem“ oder „mexikanischem Akzent“ bezeichnet. Riquelmes Imperium, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien, hat seinen Sitz in Mexiko.
Finanzielle Hürden für eine Kandidatur
Auch wenn er offenbar auf die Unterstützung Nadals verzichten muss: Das nötige Kleingeld für eine Kandidatur hätte der „Sonnenkönig“, wie er genannt wird. Für eine Kandidatur bei Real braucht es eine finanzielle Garantie in Höhe von 15 Prozent des Vereinsumsatzes – das entspricht nach der jüngsten Bilanz von über 1,2 Milliarden Euro einer Summe von 187 Millionen Euro.
Nadals Verbindung zu Real Madrid
Nadal ist ein bekennender Anhänger von Real und häufiger in den VIP-Logen des Bernabéu zu Gast. Sein Name fällt immer wieder, wenn über mögliche Nachfolger von Pérez spekuliert wird.



