NBA: Schröders Cavaliers verschärfen Orlandos Krise mit sechster Niederlage in Serie
Die Sorgen der Orlando Magic in der NBA nehmen kein Ende. Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers setzten den Floridianern mit einem 136:131-Erfolg die nächste Niederlage zu. Für Orlando ist dies bereits die sechste Pleite in Folge, ein deutlicher Dämpfer für die Playoff-Ambitionen des Teams.
Cleveland festigt Position in der Eastern Conference
Die Cavaliers feierten ihren vierten Sieg in Serie und können Rang vier in der Eastern Conference gut zwei Wochen vor den Playoffs damit fast schon als gesichert betrachten. Donovan Mitchell führte Cleveland als bester Mann des Abends an und erzielte beeindruckende 42 Punkte. Der Cavaliers-Anführer demonstrierte erneut seine Stärke gegen Orlando – zum dritten Mal in seiner Karriere gelangen ihm mindestens 40 Punkte gegen die Magic.
Mit einem Schnitt von 27,2 Punkten gegen Orlando hat Mitchell die beste Ausbeute aller NBA-Profis gegen das Team aus Florida. Dennis Schröder, Nationalmannschaftskollege der deutschen Magic-Spieler, kam in seinen 16 Minuten auf dem Parkett auf sechs Punkte und zwei Vorlagen.
Orlando rutscht auf gefährlichen achten Rang ab
Die Magic um die Basketball-Europameister Moritz Wagner und Tristan da Silva rutschten durch die Niederlage auf Rang acht in der Eastern Conference und liegen nun gleichauf mit den Charlotte Hornets und Miami Heat. In der NBA sind nur die besten sechs Teams sicher in den Playoffs vertreten. Die Mannschaften auf den Rängen sieben bis zehn müssen im sogenannten Play-In die beiden letzten Startplätze ausspielen – eine unsichere Position für Orlando.
Für die Magic war Paolo Banchero mit 36 Punkten der beste Werfer. Tristan da Silva kam auf 18 Punkte und 6 Rebounds, während Moritz Wagner in fünf Minuten Einsatzzeit vier Punkte erzielte und zwei Rebounds sammelte.
Playoff-Ausblick für beide Teams
Während die Cavaliers ihre Position in den Playoffs konsolidieren, steht Orlando vor einer kritischen Phase. Die sechste Niederlage in Serie unterstreicht die Formkrise des Teams. Die Magic müssen dringend die Wende schaffen, um nicht im Play-In-Turnier landen zu müssen, wo nur zwei von vier Teams die Playoffs erreichen.
Die nächsten Spiele werden zeigen, ob Orlando die Negativserie durchbrechen kann oder ob die Sorgen um die Playoff-Teilnahme weiter wachsen. Für Schröder und die Cavaliers hingegen sieht die Ausgangslage deutlich komfortabler aus.



