Rostock Seawolves: Drei Siege für Play-Ins nötig
Seawolves brauchen drei Siege für Play-Ins

Das Fernduell um die Play-Ins in der Basketball-Bundesliga (BBL) geht in die entscheidende Phase, und mittendrin sind die Rostock Seawolves. Laut Tabellenrechner der BBL ist sogar noch Platz sieben möglich, doch sind die Norddeutschen selbst für Platz zehn auf Schrittmacherdienste angewiesen.

Schwierige Ausgangslage für die Wölfe

Drei Runden vor dem Saisonende stehen die Wölfe bei 14 Siegen und 17 Niederlagen auf Platz zwölf. Ihre Bilanz können sie in den Spielen gegen Science City Jena, bei Rasta Vechta sowie zum Abschluss gegen die Hamburg Towers bestenfalls ausgleichen. Angesichts der Restprogramme der übrigen Teams im Kampf um die Play-Ins ist davon auszugehen, dass die Rostocker drei Siege benötigen, um eine Chance auf die Verlängerung der Saison zu haben. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie ist das eine schwierige Aufgabe.

Trainer Frasunkiewicz: „Wir sind jetzt Jäger“

„Unsere Situation hat sich etwas verändert. Wir sind jetzt Jäger. Im Gegensatz zu den Teams, die über uns in der Tabelle stehen, sind wir die Underdogs. Wir haben trotzdem noch Chancen auf die Play-Ins. Wir hoffen, dass andere Ergebnisse für uns sprechen, und wir müssen auch unsere Leistungen bringen“, sagte Seawolves-Coach Przemyslaw Frasunkiewicz.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ein wichtiger Faktor im Kampf unter den Körben ist Owen Klassen. Mit im Schnitt 8,3 Rebounds pro Partie führt er die BBL in dieser Wertung an. Auch Spielmacher DeAndre Lansdowne, der bei der Niederlage in München geschont wurde, soll die Seawolves im Schlussspurt doch noch in die Play-Ins führen.

Drittes Duell mit Science City Jena

Den Auftakt im Schlussspurt macht am Samstag, 2. Mai, um 18.30 Uhr das Heimspiel gegen Science City Jena, zu dem mehr als 4000 Fans in der Stadthalle erwartet werden. Es wird bereits das dritte Duell der Saison zwischen beiden Teams. Im Achtelfinale des BBL-Pokals gewannen die Thüringer in Rostock mit 80:79. In der Liga siegten die Seawolves mit 89:82 nach Verlängerung in Jena.

„Dieses Jahr ist Jena ein wenig tückisch für uns. Letztlich spielen wir zum dritten Mal gegen ein anderes Jenaer Team. Beim ersten Mal im Pokal noch mit Center Great Osobor (Kreuzbandriss), im zweiten Spiel mit zwei Neuverpflichtungen und nun mit einem neuen Trainer. Für uns ist es eine Wundertüte. Das ist auch nicht verkehrt, denn so können wir uns komplett auf unser eigenes Spiel konzentrieren“, so Frasunkiewicz.

Die Seawolves hoffen auf die Unterstützung ihrer Fans, um die Negativserie zu beenden und den Traum von den Play-Ins am Leben zu halten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration