Nach fünf Niederlagen in Serie sind die Rostock Seawolves mit einem 89:79 (23:13, 23:20, 27:28, 16:18) gegen Science City Jena in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Durch den 15. Sieg im 32. Saisonspiel wahrten die Norddeutschen ihre Chance auf die Play-Ins.
Starke Defensive als Schlüssel zum Erfolg
„Wir haben von Anfang bis zum Ende geführt und eine sehr gut organisierte Verteidigung gespielt. Wir zeigten Widerstandsfähigkeit und brachen nicht auseinander, als Jena bis auf sechs Zähler dran war. Auch in Drucksituationen haben wir dieses Mal unsere Würfe getroffen“, sagte Seawolves-Coach Przemyslaw Frasunkiewicz.
In einem umkämpften Duell erwischten die Gastgeber einen guten Start, der ihnen nach den jüngsten Niederlagen gewisses Selbstvertrauen gab – 14:2 (5.). Die Wölfe lagen stets zweistellig vorn, wenngleich Jena nie aufsteckte – 41:27 (18.).
Nerven aus Stahl: Seawolves behalten die Oberhand
Nach dem 33:46 zur Pause kamen die Gäste mehrfach auf sechs Zähler wieder heran – 42:48 (23.) und 55:61 (27.). Doch Rostocks Kapitän Sid-Marlon Theis beruhigte mit seinem Dreier die Nerven der angeschlagenen Wölfe, die gleich mehrere Spieler wegen Blessuren verloren.
Neben Elias Baggette (Knöchel) lief auch Top-Scorer TJ Crockett Jr. (Oberschenkel) nicht rund. Zudem zog sich Bent Leuchten bei einem unabsichtlichen Ellbogenschlag eines Gegenspielers eine Platzwunde zu. Hinzu kommt, dass die Saison für Andy van Vliet aufgrund eines dreifachen Jochbeinbruchs bereits beendet ist. „Leider haben wir einige Spieler aufgrund von Verletzungen verloren. Da müssen wir abwarten, wie es sich entwickelt und ob sie für Vechta (8. Mai um 18.30 Uhr) wieder gesund sind“, so Frasunkiewicz.
Spielerstatistiken
Rostock Seawolves: Crockett Jr. (4), Greene IV (11), Klassen (8), Kolenda (13), Lansdowne (10), Leuchten (4), Lockhart (4), Nicholson (17), Schwartz (12), Theis (6), Wulff, Baggette (nicht eingesetzt)



