Rostock Seawolves bauen auf deutschen Kern: Bent Leuchten bleibt bis 2027
Die Rostock Seawolves bereiten sich nicht nur intensiv auf den laufenden Kampf um die Playoffs in der Basketball-Bundesliga vor, sondern treffen auch wichtige Weichen für die Zukunft. In einer strategischen Entscheidung hat der Verein den Vertrag von Center Bent Leuchten bis zum Sommer 2027 verlängert. Diese Nachricht unterstreicht den Kurs der Norddeutschen, auf Kontinuität und langfristige Entwicklung zu setzen.
Vertragsverlängerungen als Fundament für die kommende Saison
Bent Leuchten ist bereits der dritte Spieler in kurzer Zeit, der seine Bindung an die Seawolves verlängert hat. Zuvor hatten bereits Elias Baggette und Dominic Lockhart ihre Verträge verlängert. Damit verfügen nun sechs Spieler über einen gültigen Kontrakt für die kommende Saison 2026/27. Neben dem Trio gehören auch Robin Amaize und der Deutsch-Kanadier Owen Klassen zu diesem festen Kern. Von den ausländischen Profis ist zudem Spielmacher DeAndre Lansdowne bereits für die nächste Spielzeit gebunden.
Sportdirektor Kevin Anstett zeigte sich hochzufrieden mit der Entwicklung von Bent Leuchten: „Bent hat bei uns eine starke Entwicklung als Rookie durchlaufen. Er kam direkt vom College und hat außerordentlich hart an sich gearbeitet, um für das anspruchsvolle professionelle Niveau bereit zu sein. Wir sind überzeugt, dass Bent noch ein enormes Entwicklungspotenzial in sich trägt und freuen uns sehr, dass er mindestens ein weiteres Jahr Teil unseres Teams bleibt.“
Playoff-Kampf: Seawolves als Neunter im engen Rennen
In der aktuellen Saison befinden sich die Rostock Seawolves auf Platz neun der Tabelle und damit mitten im heißen Kampf um die Playoff-Teilnahme. Nur die ersten sechs Teams qualifizieren sich für die Postseason. Der Rückstand auf den fünftplatzierten Würzburg Baskets beträgt lediglich zwei Minuspunkte, was einer Niederlage entspricht. Jeder Sieg ist daher von entscheidender Bedeutung.
Am kommenden Sonntag, dem 19. April, wartet ab 16:30 Uhr in der Rostocker Stadthalle ein besonders spannendes und wichtiges Duell. Gegner ist Ratiopharm Ulm, der aktuelle Vizemeister und Sechste der Tabelle. Mit im Gepäck hat Ulm den Ex-Rostocker Malik Osborne, was der Partie eine zusätzliche emotionale Note verleiht. Aufgrund der engen Tabellenkonstellation und der Bedeutung für die Playoff-Qualifikation handelt es sich im Grunde um ein Spiel mit vollem Playoff-Charakter.
Cheftrainer Frasunkiewicz warnt vor gefährlichem Gegner
Seawolves-Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz bereitet seine Mannschaft sorgfältig auf die Herausforderung vor: „Uns erwartet ein sehr schweres und anspruchsvolles Spiel. Mit Ulm kommt ein ausgesprochen gutes Team zu uns, das derzeit zwar etwas kriselt, aber nichtsdestotrotz extrem gefährlich ist. Beide Teams müssen in der verbleibenden Saison noch wichtige Siege einfahren, um sich für die Postseason zu qualifizieren. Für uns heißt es, konstant und fokussiert zu bleiben.“
Der Trainer verwies auf die jüngste schmerzhafte Niederlage in Oldenburg und betonte: „Wir müssen eine ähnliche Leistung wie in Oldenburg zeigen, aber mit entscheidenden Verbesserungen in einigen Bereichen. Nur so haben wir eine realistische Chance, Ulm in unserer Halle zu schlagen und wichtige Punkte im Playoff-Rennen zu holen.“ Die Seawolves setzen damit alles daran, ihre Position zu verbessern und den Anschluss an die Spitzenteams der Liga zu halten.



