Kayna/MZ. - Das neue Zuhause von Everwild, dem Zentrum für Hundetraining auf dem ehemaligen Sportplatz in Kayna, sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr fertig sein. Doch wie so oft bei Bauprojekten kam es anders. Der Umbau des alten Sportlerheims stockt, während das Hundetraining selbst boomt. Die neuen Fenster sind immer noch nicht eingebaut.
Warum die Bauarbeiten sich verzögern
Die Verzögerungen sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Lieferengpässe bei Baumaterialien und unerwartete statische Probleme haben den Zeitplan durcheinandergebracht. „Wir hätten gerne schon längst die neuen Fenster drin, aber es fehlen noch wichtige Teile“, erklärt die Betreiberin Pauline Fiedel. Trotz der Widrigkeiten läuft der Trainingsbetrieb auf Hochtouren.
Hundetraining als Erfolgsmodell
Pauline Fiedel und ihr Australian Shepherd Cinnamon sind ein eingespieltes Team. Diese gute Beziehung zwischen Mensch und Hund möchte sie auch ihrer Kundschaft ermöglichen. Sie bietet Einzel- und Gruppenunterricht an, der rege nachgefragt wird. „Die Nachfrage ist so groß, dass wir sogar Wartelisten haben“, freut sich Fiedel. Das Training findet auf dem weitläufigen Gelände statt, das mit verschiedenen Hindernissen und Übungsbereichen ausgestattet ist.
Zukunftspläne für Everwild
Sobald der Umbau abgeschlossen ist, soll das Zentrum noch mehr bieten: überdachte Trainingsflächen, einen Aufenthaltsraum für Kunden und eine kleine Hundepension. „Wir sind zuversichtlich, dass wir im Herbst dieses Jahres die Bauarbeiten abschließen können“, so Fiedel. Bis dahin konzentriert sie sich auf das Wesentliche: die Arbeit mit Hunden und ihren Besitzern.



