Prenzlauer Seegang verzeichnet deutlichen Zuwachs an Teilnehmern
Bei strahlendem Frühlingswetter und nahezu perfekten Bedingungen fand kürzlich der dritte Prenzlauer Seegang in der Uckermark statt. Mit insgesamt 166 aktiven Walkern konnte das Event einen spürbaren Zuwachs verzeichnen, denn im Vorjahr waren es lediglich 135 Teilnehmer gewesen. Unter den Aktiven befanden sich 41 Gäste aus Prenzlaus polnischer Partnerstadt Barlinek, wie Susanne Schütte, die Vorsitzende des Prenzlauer Städtepartnerschaftsvereins, mitteilte.
Organisation durch Vereine und breite Unterstützung
Der Prenzlauer Städtepartnerschaftsverein und der TSV 62 Prenzlau e.V. organisierten das Nordic-Walking-Event gemeinsam. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bürgermeister Marek Wöller-Beetz, begleitet von den Maskottchen Nemo und Fine, die für zahlreiche fröhliche Momente sorgten. Zahlreiche Helfer des TSV 62 Prenzlau trugen maßgeblich zum reibungslosen Ablauf bei.
Die Teilnehmer konnten zwischen zwei Strecken wählen: einer 7,5 Kilometer langen Route und einer anspruchsvolleren Distanz von knapp 20 Kilometern. Die ersten Walker der kürzeren Strecke erreichten das Ziel nach etwa einer Stunde und zehn Minuten, während die schnellsten der langen Strecke knapp zweieinhalb Stunden benötigten.
Generationsübergreifende Begeisterung von 1 bis 87 Jahren
„Mit 87 Jahren stellte ein Teilnehmer des Uckermärkischen Seniorenvereins Prenzlau e.V. den ältesten Starter, während Gloria mit neun Jahren die jüngste aktive Teilnehmerin war“, berichtete Susanne Schütte. Doch die Altersspanne reichte sogar noch weiter, denn der wohl jüngste Teilnehmer war gerade einmal knapp ein Jahr alt und wurde im Bollerwagen von seiner Familie mitgenommen, die gemeinsam zu viert die Strecke bewältigte.
„Genau solche Bilder machen deutlich, wofür der Prenzlauer Seegang steht: generationsübergreifend in Bewegung kommen, gemeinsam Zeit verbringen und Sport als verbindendes Erlebnis erfahren“, betonte die Vereinsvorsitzende.
Entspannte Alternative ohne Wettkampfdruck
Besonders erfreulich war der spürbare Zuwachs an männlichen Teilnehmern sowie die Vielfalt der teilnehmenden Gruppen. Neben dem Uckermärkischen Seniorenverein Prenzlau war auch eine Ü60-Sportgruppe vertreten, die bewusst neue Akzente setzte. Viele Teilnehmer äußerten, dass sie den Seegang als entspannte Alternative zu klassischen Sportveranstaltungen schätzen – als Möglichkeit zur eigenen Standortbestimmung, etwa im Hinblick auf den Uckermarsch, und gleichzeitig als Raum für Bewegung ohne Leistungsdruck.
Marleen Littmann, Vorsitzende des TSV 62 Prenzlau e.V., unterstrich diesen Gedanken: „Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erleben, das Miteinander, die Freude an Bewegung ohne Leistungsdruck.“
Umfangreiche Unterstützung durch lokale Akteure
Der Erfolg des dritten Seegangs wäre ohne zahlreiche Helfer und Unterstützer nicht möglich gewesen. Schüler des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums versorgten die Teilnehmer mit einem sportlergerechten Catering. Die Stadtwerke Prenzlau GmbH begleiteten den Tag mit ihrem Gesundbrummi, einem Wasserwagen, der von vielen dankbar genutzt wurde.
Weitere Unterstützung kam von:
- Sparkasse Uckermark
- Stempel Büttner GmbH in Prenzlau
- Der Stadt Prenzlau und dem Stadionwart des Uckersee-Stadions
- Zollchower, die ihr Gemeindehäuschen als Wendepunkt für die lange Strecke zur Verfügung stellten
Pascal Warnke sorgte mit Musik und seiner Moderation für eine angenehme Atmosphäre während des gesamten Events.
Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen
Bereits jetzt blicken die Organisatoren nach vorn: Der vierte Prenzlauer Seegang ist für den 10. April 2027 fest eingeplant. Susanne Schütte betonte die Vorfreude auf die nächste Auflage des beliebten Walking-Events.
Barlineker Gäste setzen sportlichen Tag fort
Für die Gäste aus der Partnerstadt Barlinek endete der sportliche Tag nach dem Lauf noch nicht. Nach einer Stadtbesichtigung und Shoppingtour absolvierten sie bei mitreißender Musik eine energiegeladene Zumba-Einheit. Der Tag klang in gemütlicher Runde bei einer Kartoffelsuppe aus, wo Bürgermeister Marek Wöller-Beetz, Susanne Schütte und weitere Vereinsmitglieder mit den Gästen aus Barlinek und Prenzlauer Senioren ins Gespräch kamen.
Mit vielen positiven Eindrücken, neuen Begegnungen und konkreten Zukunftsplänen – darunter einem Nordic-Walking-Event in Barlinek am 5. September – endete der erfolgreiche Sporttag in der Uckermark.



